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Historische Feuerwehransichten

Heimatverein Zossen stellt Kalender vor Historische Feuerwehransichten

Der Heimatverein Zossen hat jetzt seinen Kalender für 2014 vorgestellt. Auf den Monatsblättern sind historische Stadtansichten zu sehen. Im Mittelpunkt stehen Zossens Feuerwehrmänner.

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Die Zossener Feuerwehr im Jahre 1909.

Quelle: Verein

Zossen. Es sind Bilder, die zum Schmunzeln anregen: zackig angetretene schnurrbärtige Männer mit Pickelhauben und entschlossenem Blick, Pferdegespann und Handdruckspritze im Hintergrund. Der historische Jahreskalender 2014 des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen erinnert an die Geschichte der Feuerwehren in Zossen und Umgebung.

Heimatforscher Klaus Voeckler suchte und fand Fotos und Informationen darüber, wie unsere Vorfahren den „Roten Hahn“ bekämpften. Leicht vergisst man über den Aufnahmen mit vorsintflutlich anmutenden Gerätschaften, dass die Brände in jenen Zeiten oft verheerende Schäden anrichteten.

Der Jahreskalender ist eine nachträgliche Verbeugung vor den mutigen Männern, die sich mit einfacher Technik den Flammen entgegenstellten. Er wurde wieder in solider Handarbeit gefertigt, die historischen Bilder sind einzeln herausnehmbar.
Zu sehen ist unter anderem die Windkesselspritze der Wehr Schünow , die – niemand weiß warum – heutzutage im Depot des Berliner Technikmuseums steht. Sie soll sogar noch während der Bombennächte des Zweiten Weltkrieges gute Dienste geleistet haben.

Eine der ältesten Wehren des früheren Kreises Teltow war die Freiwillige Feuerwehr Zossen. Am 14.Juli 1884 nahm sie den Lösch- und Katastrophendienst auf. Ein Foto zeigt die Blauröcke anlässlich des 25-jährigen Bestehens. Die heutigen Tätigkeitsberichte der Wehr sind umfangreicher als der von 1909 mit ganzen drei Alarmierungen: einem Heubrand und zwei Hilfeleistungen bei Unfällen.

Marke Eigenbau war in der DDR üblich – auch bei der Wehr. Das Oktober-Blatt des Kalenders zeigt einen selbst gebauten Mannschaftswagen der FFW Neuhof. Wie andere Wehren auch errichtete sie außerdem im NAW-Einsatz (Nationales Aufbauwerk) ihr Gerätehaus.

Vielleicht trägt die Veröffentlichung einer Aufnahme der Wünsdorfer Pflichtfeuerwehr aus dem Jahre 1914 dazu bei, die abgebildeten Herren zu identifizieren. Nicht ein einziger Name ist bekannt.

Der Kalender für 8,50 Euro ist erhältlich in der Buchhandlung Zossen und im Schreibwarenladen Schwendy oder online unter www.heimatverein-zossen.de

Von Gudrun Schneck

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