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Teltow-Fläming Hitzeschutz fürs Rathaus
Lokales Teltow-Fläming Hitzeschutz fürs Rathaus
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00:24 24.03.2018
Die Fenster blieben nach Prüfung der Stadt Ludwigsfelde als einziges Sanierungsproblem am Rathaus übrig. Spechthöhlen in der Fassade werden nun gleich mit entfernt. Quelle: Fotos: Abromeit(2)
Ludwigsfelde

1,5 Millionen Euro gibt die Stadt Ludwigsfelde für die Sanierung oder Erneuerung der Rathausfenster, für geeigneten Sonnenschutz und fürs Beseitigen von Spechthöhlen an der Rathausfassade aus. Das haben die Stadtverordneten beschlossen.

Über diese Erneuerung war seit mehr als einem Jahr diskutiert worden : Wenn viel Geld in die Hand genommen wird, soll dann beim Beseitigen der Spechthöhlen nicht auch gleich die Fassade mit erneuert werden? Und wenn die Fassade, dann kann doch gleich das ganze 1996 in Betrieb genommene Rathaus auf Vordermann gebracht werden, war in einigen Ausschusssitzungen diskutiert worden.

Bürgermeister: „Genügt das Haus modernen Anforderungen?“

Mehrfach hatte auch Bürgermeister Andreas Igel (SPD) gefragt: „Wird das Haus heutigen Anforderungen an moderne Verwaltungsarbeit noch gerecht? Können damit noch alle technischen und alle Sicherheitsanforderungen erfüllt werden?“

Auslöser für den Disput und die jetzige Fenstersanierung war die unerträgliche Hitze in dem Glasbau an heißen Sommertagen. Büros in praller Sonne heizen sich auf deutlich mehr als 30 Grad auf, eine mechanische Lüftung fehlt. Nachts die Fenster zu öffnen, verbiete sich versicherungstechnisch. In der Begründung zum Beschluss heißt es: „Die Metallrahmen der Fenster können stellenweise aufgrund ihrer Erwärmung nicht mehr berührt werden, sie sind viel zu heiß.“

Fensterrahmen zu heiß zum Anfassen

Zudem hake bei vielen Fenstern der Schließmechanismus, so dass sie nicht ordnungsgemäß zu öffnen und schließen seien. Hinzu kommt, dass Ersatzteile kaum noch beziehungsweise nur überteuert zu beschaffen sind. „Damit gestaltet sich auch die Gewährleistung der Sicherheit bei Sturm und Einbruch zum Teil recht schwierig“, heißt es unter anderem.

Und es kommt bei den inzwischen mehr als 20 Jahre alten Fenstern im Winter wegen der kalten Oberfläche von Rahmen und Verglasung zu erheblichen Wärmeverlusten. Dafür gibt es inzwischen bessere Lösungen. Mit dem sogenannten Maßnahme-Beginn-Beschluss muss die Verwaltung den Stadtverordneten das Fenster-Sanierungskonzept vor der Ausführung noch einmal vorlegen.

Komplettsanierung wäre nicht wirtschaftlich

Vor diesem Beschluss hatte die Verwaltung eine Studie zur Energiestruktur des Rathauses in Auftrag gegeben. Danach lag der Heizenergieverbrauch 2015 „bei nur 76 Kilowattstunden je Quadratmeter“ und sei damit unterdurchschnittlich, der Stromverbrauch habe durchschnittlichen Werten entsprochen. Deshalb wäre eine Komplettsanierung des Hauses derzeit nicht wirtschaftlich.

Bürgermeister Andreas Igel (SPD) erklärte: „Ich bin froh, dass wir das Thema kritisch beleuchtet haben, damit es nicht heißt, die schaffen sich da ein Schloss.“

Von Jutta Abromeit

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