Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Hobbyfotografen in Aktion
Lokales Teltow-Fläming Hobbyfotografen in Aktion
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:35 30.05.2016
Hans-Jürgen Horn mit Model Luna Jurscha. Quelle: Margrit Hahn
Anzeige
Luckenwalde

„Experimentieren Sie hemmungslos“, forderte Hans-Jürgen Horn, Präsident der Gesellschaft für Fotografie, die Teilnehmer des Porträtworkshops auf. Dieser fand am Sonnabend im Rahmen einer Porträtfotoausstellung statt, die derzeit im Foyer der Kreisverwaltung zu sehen ist. Bevor die Hobbyfotografen zur Kamera griffen, gab es einen gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung, die sehr unterschiedliche Handschriften fotografischer Kunst zeigt.

„Fotografieren Sie Ihre Familienmitglieder. Werfen Sie nicht so viele Aufnahmen weg, sondern lassen Sie sich Abzüge machen“, sagte Hans-Jürgen Horn. Aufnahmen auf Handys oder Computern könnten aus Versehen gelöscht werden. Diesen einen Moment bekomme man nie wieder. Deshalb schlägt der Fachmann auch vor, nicht erst lange zu warten, wenn man ein tolles Motiv vor die Linse bekommt, sondern erst einmal abzudrücken. Wenn der Abgebildete sich danach gegen das Foto wehrt, kann es immer noch gelöscht werden. Nur der Augenblick lässt sich nicht wiederholen.

Zusammenhänge von Blende, Belichtungszeit und Schärfentiefe

Oft wird nach Ansicht von Hans-Jürgen Horn der Fehler gemacht, dass man nur die Kinder fotografiert, um deren Entwicklung zu dokumentieren. Doch auch später im Erwachsenenalter lohnt sich die Porträtfotografie. „Sonst stellen Sie irgendwann mit 60 fest, dass es seit 40 Jahren kein einziges Bild mehr von Ihnen gibt“, so Horn. Nach dem Rundgang durch die Ausstellung gab er Tipps zu rechtlichen Fragen sowie zur Fototechnik. Er erklärte die Zusammenhänge von Blende, Belichtungszeit und Schärfentiefe. „Sie können fast alles gebraucht kaufen, nur das Objektiv bitte nicht, das ist das Wichtigste“, fügte er hinzu.

Dann hatten die zehn Hobbyfotografen Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die 15-jährige Luna Jurscha stellte sich als Model zur Verfügung. Die Fried-richshagenerin lässt sich gern fotografieren und hat sich im vergangenen Jahr eine Spiegelreflexkamera angeschafft. Jeder durfte drei Aufnahmen von ihr machen, die dann in der Runde mit Fachmann Hans-Jürgen Horn ausgewertet wurden. „Wir sehen ja alle unterschiedlich aus und sollten uns so annehmen, wie wir sind“, erklärte Horn.

Kursteilnehmer gehen motiviert ans Werk

Die drei Stunden reichten bei weitem nicht aus, um alles über Porträtfotografie in Erfahrung zu bringen. Dennoch waren die Teilnehmer froh, dass ihnen diese Gelegenheit geboten wurde.

„Ich fange jetzt an zu fotografieren, das war richtig motivierend“, sagte Gabriele Unger aus Potsdam. Bisher war sie blutige Anfängerin. „Ich glaube, dass ich ein gutes Gespür für Motive habe und musste auch schon für ein Fotoshooting herhalten. Ich mag das Kreative“, sagte die 63-Jährige.

Für den Luckenwalder Norbert Heyn war es Spaß an der Freude. „Ich wollte etwas dazulernen. Und es hat großen Spaß gemacht. Das richtige Motiv zu erkennen ist das Wichtigste. Das macht 90 Prozent eines Fotos aus“, so Norbert Heyn.

Von Margrit Hahn

Brandenburg Hunderte Kilo in Schönefeld beschlagnahmt - Schlag gegen illegalen Handel mit Elfenbein

Erfolg gegen den illegalen Handel mit Elfenbein: In Schönefeld sind Zollbeamte auf mehrere Hundert Kilo des kostbaren Elfenbeins gestoßen. Eine Berliner Firma hatte die Stoßzähne verschickt. Doch das Handeln mit dem „weißen Gold“ ist illegal, Elefanten werden dafür skrupellos abgeschlachtet.

30.05.2016

Im Bürgerhaus Dahlewitz ist am Freitagabend die Ausstellung „Alte Taubenhäuser und ihre Geschichten“ eröffnet worden. Carsten Preuß hat die Taubenhäuser fotografiert. Einige von ihnen stehen unter Denkmalschutz, einige wurden liebevoll saniert, viele von ihnen sind jedoch sanierungsbedürftig, und kaum eines wird noch zur Taubenhaltung genutzt.

30.05.2016

Der Sommer kann kommen: Im Strandbad Klausdorf am Mellensee (Teltow-Fläming) gibt es seit Kurzem wieder eine Nestschaukel. Die alte war im Herbst kaputt gegangen. Statt auf Hilfe der Gemeinde zu warten, lösten die Klausdorfer das Problem kurzerhand im Alleingang.

30.05.2016
Anzeige