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Teltow-Fläming Hobbyfotografen treffen sich auf Gedenkturm
Lokales Teltow-Fläming Hobbyfotografen treffen sich auf Gedenkturm
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11:39 14.08.2017
Der 32 Meter Hohe Gedenkturm in Großbeeren wurde im Jahr 1913 erbaut und erinnert an die Schlacht bei Großbeeren am 23. August 1813. Quelle: Marina Ujlaki
Großbeeren

„Ohne Sterne ist es doch auch schön“, sagte einer der Hobbyfotografen wohl eher tröstend mit Blick vom Großbeerener Gedenkturm auf den bewölkten Himmel. Wie er waren noch andere Fotofreunde am Samstagabend die steile Wendeltreppe nach oben geklettert, mit der Absicht, in der Sternschnuppen-Nacht des Jahres von 32 Meter Höhe aus ein paar tolle Fotos zu schießen. Aber dieser Sommer ist eben anders. Und so war Organisator Dirk Steinhausen schon froh, dass es nicht regnete. „Für Hobbyfotografen sind Aufnahmen von hier oben und vom Sonnenuntergang über Großbeeren schon etwas Besonderes“, sagte er. „Wir haben Glück, die Sicht ist super und sogar die Sonne lässt sich mal blicken. Das entschädigt“.

Aussicht bis zu Berliner Fernsehturm

Tatsächlich sieht man an diesem Samstagabend von dem Turm aus sogar den Berliner Fernsehturm und in der anderen Richtung die Glauer Berge. Gerade diese Aussicht ist es, die Zugezogene und Alteingesessene gleichermaßen auf den Turm zieht. Manche kommen nur kurz, machen einen Schnappschuss mit dem Handy und sind schnell wieder verschwunden. Andere haben eine fast professionelle Ausrüstung mit verschiedenen Objektiven und Filtern dabei – sie richten sich für Länger ein und bauen sorgfältig ihre Stative auf. „Fotografieren ist meine Leidenschaft“, erzählte Egbert Heller. „Oft bin ich in Berlin unterwegs und suche interessante Straßenmotive. Meinen Heimatort aus dieser Perspektive wollte ich mir nicht entgehen lassen. Eine tolle Idee und eine gute Gelegenheit, andere Fotografen kennenzulernen“, so der Großbeerener.

Grüne Region

Petra Brückner ist beeindruckt, wie grün die Region ist: „Von oben sieht es aus, als würden wir mitten im Wald wohnen“, sagte sie erstaunt. Das finden auch Jane Hüttinge und ihre zehnjährige Tochter Janice, die seit zwei Jahren in Großbeeren leben. Sie haben von dem Treff auf Facebook erfahren und freuten sich, vom Turm aus ihr neues Zuhause in der Eigenheimsiedlung zu entdecken. Ein Handyfoto und schnell noch ein Selfie mit Panoramahintergrund, dann geht es wieder nach unten.

Mit dem Turm groß geworden

„Mit dem Turm bin ich groß geworden“, erzählte eine ältere Frau. Sie wohne direkt nebenan und habe Leute auf der Aussichtsplattform gesehen, die ihre Neugier weckten. „Als Kinder waren wir jedes Wochenende hier, sind aus Spaß die Treppe rauf und runter“, so die Frau. Großbeeren habe sich verändert, sei so groß geworden. „Wo jetzt Häuser stehen, habe ich früher meinem Papa auf dem Acker geholfen“, erinnert sie sich.

„Bei der Idee für den Fototreff in der Sternschnuppen-Nacht hatte ich einen Hintergedanken: die wenigen Turmöffnungszeiten“, gesteht Initiator Dirk Steinhausen. „Für die meisten gehört der Turm zum Ort, ohne dass sie ihn noch registrieren. Ein Denkmal muss für die Leute erlebbar sein.“

Von Marina Ujlaki

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