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Hochbetrieb auf Schwerickes Spargel-Hof

Rehagen Hochbetrieb auf Schwerickes Spargel-Hof

Vor 21 Jahren pflanzte Egon Schwericke erstmals Spargel in Rehagen an. Was mit zwei Hektar begann, mauserte sich zwischenzeitlich auf eine Anbaufläche von 18 Hektar. Dieses Jahr baut Schwericke nur noch auf 14 Hektar Edelgemüse an. Auf den Feldern, in der Sortieranlage und im Verkauf sind überwiegende polnische und deutsche Frauen im Einsatz.

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Polnische Saisonarbeiterinnen an der Sortieranlage auf dem Rehagener Spargelhof von Egon Schwericke.

Quelle: foto: Frank Pechhold

Rehagen. Erntefrischer Spargel kommt bei Egon Schwericke in der Erntesaison jeden zweiten Tag auf den Teller. Frisch vom eigenen Feld in Rehagen. Hier betreibt der Landwirt einen Spargelhof.

Mehrmals täglich fährt Schwericke hinaus aufs Feld, um zu schauen, wie der Spargel wächst. Insgesamt 25 Saisonarbeiter – überwiegend polnische und deutsche Frauen – sind auf den Feldern bei der Ernte, an der Sortieranlage und im Verkauf auf dem Hof oder in anderen Orten im Einsatz. Fünf Verkäuferinnen bieten das Edelgemüse unter anderem in Klausdorf, Wünsdorf und Zossen an Ständen an.

Stangen werden maschinell sortiert, gewaschen und gebürstet

„An guten Erntetagen wird rund eine Tonne Spargel gestochen“, sagt Schwericke. Bevor die Gemüsestangen ausgeliefert werden, wirft er einen prüfenden Blick auf die Ware. Anschließend werden die Stangen auf dem Spargelhof maschinell sortiert, gewaschen, gebürstet und in verschiedenfarbige Lieferkisten gepackt. Dann geht’s ab in den Kühlraum oder gleich in den Verkauf.

„Mittlerweile haben wir so viele Stammkunden aus nah und fern, die Spargel nur bei uns kaufen. Deswegen habe ich eigentlich mit dem Absatz kaum Probleme“, sagt Egon Schwericke. Beispielsweise schwören die Wirte der Gaststätten Reuner in Zossen oder „Waldkater” in Rehagen auf Spargel von Schwerickes Spargelhof.

Anbaufläche wuchs von zwei auf zwischenzeitlich 18 Hektar

Der reift erst seit 1996 in dem mit viel Humus durchsetzten Sandboden. „Damals haben wir mit zwei Hektar angefangen”, erinnert sich Schwericke. „Dann wurde es immer mehr.“ Zwischenzeitlich verdiente er mit dem auf 18 Hektar angebauten Edelgemüse gutes Geld. Dieses Jahr wird nur noch auf 14 Hektar überwiegend weißer, aber auch grüner Spargel gestochen. Ernteschluss ist am 23. Juni.

Auch in den nächsten Jahren will Schwericke die Spargel-Produktion weiter zurück fahren. Leben muss der pensionierte Landwirt davon nicht mehr. Ganz los lassen kann er aber auch nicht. Wobei Schwericke weiß, wie viel Arbeit in dem gefragten Gemüse steckt. „Der Spargel wächst nicht von allein. Da hat man nicht nur in der Erntezeit, sondern das ganze Jahr über gut zu tun.“ Beispielsweise müsse er dafür sorgen, dass die Pflanzen gesund bleiben und auf den Feldern nur Spargel und kein Unkraut wächst.

Von Frank Pechhold

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