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Teltow-Fläming Höfe stehen offen
Lokales Teltow-Fläming Höfe stehen offen
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00:17 06.11.2013
Ofenfrische Brötchen gab es gestern in der Landbäckerei Röhrig. Quelle: Elinor Wenke
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Blankensee

Schon von weitem roch es nach frischem Brot und Kuchen, das lockte viele Besucher zur Landbäckerei Röhrig in Blankensee. Wie viele andere Akteure beteiligte sich auch das Familienunternehmen gestern an der Initiative „Offene Höfe“ in der Nuthe-Nieplitz-Region. Unter dem Motto „Roggen-Roll“ boten Bäckermeisterin Antje Mieske und ihr Team verschiedene Brotsorten, Roggenkekse und Apfelkuchen an. „Wir lassen unsere Gäste heute auch mal beim Backen zuschauen“, erklärte die Chefin. Das nutzten auch Sabine und Frank Schmidt aus Havelsee bei Brandenburg. „Wir sind zum ersten Mal in Blankensee und begeistert“, erzählte Frank Schmidt. Die beiden hatten schon Honig gekauft und sich Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

In der Bäckerei mit eingemietet hatte sich die Mühle Steinmeyer aus Luckenwalde. Karin Steinmeyer hatte an ihrem Stand alle Hände voll zu tun, um ihre Spezialmehle an den Mann zu bringen. „Die Leute staunen, wie einfach die Backmischungen zu verwenden sind“, erzählte Karin Steinmeyer. „Und nebenan sehen sie, wie das Mehl verbacken wird.“

Jutta und Jürgen Brauße boten an ihrer Imkerei 13 verschiedene Honig-Sorten, Kerzen, Seifen und Honig-Gummibärchen an. „Ich mag am liebsten den Rapshonig, für Tee die Robinie und bei Erkältung die Linde“, meinte Jürgen Brauße, „aber die Geschmäcker sind verschieden.“ Er erklärte auch die Arbeit der Imker. Zu den Interessenten gehörte Günther Seiffert aus Potsdam. Er kennt Blankensee aus den 1990er-Jahren, war aber schon lange nicht mehr dort. „Der dörfliche Charakter gefällt uns“, befand er.

Andrang herrschte auch an der Fischräucherei von Olaf Brauße. Sein Betrieb feiert 20-jähriges Bestehen. „Besonders begehrt ist die Fischsuppe, die über offenem Feuer gekocht wird“, sagte Braußes Sohn Falko Schubert. „40 Liter Suppe und zehn Kilo Fischpfanne gehen heute bestimmt über den Ladentisch.“ Jutta und Dietmar Seiler sowie Petra Schaumkessel aus Luckenwalde gehören zu den Stammkunden und ließen sich auch gestern einen Besuch nicht nehmen. „Wir kaufen heute hier acht Räucheraale für die ganze Familie“, strahlte Dietmar Seiler.

Auch in Wiesenhagen wurde zu den „Offenen Höfen“ geladen. Dort konnten die Gäste bei Karsten Klimke in der Staudengärtnerei erfahren, dass auch im November noch gepflanzt werden kann. „Knöterich und Liebesgras müssen bei jetziger Pflanzung nur mit Reisig abgedeckt werden, so wie alle anderen winterharten Stauden“, erklärte Klimke. Fast 800 verschiedene winterharte Stauden reihen sich auf dem 1,3 Hektar großen Areal aneinander. „In dieser Gärtnerei war ich noch nie, ich bin erstaunt, wie groß sie ist. Im Frühjahr komme ich gewiss wieder“, so Sylvia Krüger aus Jänickendorf.

Ein ständiges Kommen und Gehen gab es bei Dieter Kotras in Schönhagen. Seit 16 Jahren beschäftigt er sich mit dem ökologischen Bauen, vor allem mit Lehm. Das Handwerk hat er sich bei einem Lehmbauer abgeguckt. Die Besucher führte er über sein Grundstück und zeigte das Lehmhaus, das als Ferienwohnung vermietet wird. „Ich bin zwar gebürtiger Thüringer, aber jetzt, da ich hier wohne, möchte ich mich in der Region einbringen“, erzählte Kotras. Im Haus demonstrierte er die vielen Arten der Bodengestaltung. „Es gibt keine Abfälle, nur zu wenige Einfälle“, merkte Kotras an und zeigte, dass er auch Biberschwänze im Inneren des Hauses verlegt hat. Dass es bei seinen Häusern keine Ecken gibt, fiel dem Betrachter schnell auf.

Von Elinor Wenke und Eileen Wenzel

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