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Teltow-Fläming Hohenseefeld will Dorfwettbewerb gewinnen
Lokales Teltow-Fläming Hohenseefeld will Dorfwettbewerb gewinnen
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06:00 07.07.2015
Die Bewertungskommission erlebte die Notfall-Übung der Jugendfeuerwehr mit. Quelle: Martina Burghard
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Hohenseefeld

Sie lieben ihre Kinder, die Tradition, das Gemeinschaftsleben und ihr Dorf sowieso. Mit ansteckender Begeisterung präsentierten die Hohenseefelder am Montagnachmittag ihren Ort der Bewertungskommission im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ . Sie können nun auf den Landestitel des Jahres 2016 hoffen, nachdem sie 2014 Kreissieger geworden waren.

Marita Müller spendierte die Fusions-Geburtstagstorte. Quelle: Martina Burghardt

Ortsvorsteherin Sandra Klimaschewski, Bärbel Schilo, Doris Hertel und Bürgermeister David Kaluza führten die Besucher nach einer Kurzpräsentation durch das Dorf – mit Mikrofon und Lautsprecher im Bollerwagen, begleitet von Frauen und Mädchen in Flämingtracht und von Männern in Uniform und Männertags-Anzug. Moralische Unterstützung erhielten sie dabei nicht nur aus dem Ort, sondern auch von der Kreisverwaltung

Bürgermeister David Kaluza (l.) und Tobias Wienand, Leiter der Jury. Quelle: Martina Burghardt

Teltow-Fläming. „Es ist toll, den Enthusiasmus der Hohenseefelder zu spüren“, sagte Landrätin Kornelia Wehlan (Linke), die mit ihrer Anwesenheit durchaus ein Zeichen setzen wollte.

Wie im Kreis- so legt man auch im Landeswettbewerb Wert auf Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, die Gestaltung der Bausubstanz und der Landschaft im Dorf. In

Fläming-Spezialitäten für den Gauemen. Quelle: Martina Burghardt

Hohenseefeld gibt es so viel vorzuzeigen, dass an den einzelnen Stationen kaum Zeit zum Kuchenessen oder Kirschenpflücken blieb.

Am Ende des Rundgangs standen in der nur noch sehr eingeschränkt nutzbaren Turnhalle sowohl Informationstafeln als auch Getränke und Essen bereit, darunter eine ganz besondere Torte: Marita Müller hatte sie anlässlich des 65. Jahrestages der

Ortsvorsteherin Sandra Klimaschewski in Original-Flämingtracht. Quelle: Martina Burghardt

Fusion von Hohenseefeld und Niederseefeld gebacken. Dass die beiden Orte bis heute mit ihrer Eigenständigkeit kokettieren, wurde vor der Jury keineswegs verheimlicht. Mit typisch Niederseefelder Charme erklärte Horst Schüler, wie die Einwohner in den 1950er Jahren ihre Straße selbst bauten und nun der Bürgermeister mal für die Seitenbefestigung sorgen könnte.

Es ist nicht alles perfekt in Hohenseefeld, aber es gibt so viel Erwähnenswertes, dass die Protokollbögen der Jurymitglieder randvoll waren: die Vereinsarbeit, Freiwillige Feuerwehr, die Zempergruppe, der Männertags- und der Schützenverein, die offenen Höfe, der in Eigeninitiative errichtete Spielplatz „Kleine Seele“, etliche Gewerbetreibende, darunter die älteste Bäckerei, die von Familie Frese seit 111 Jahren und schon in der vierten Generation betrieben wird.

Ob die Fakten, die gut durchdachte Präsentation und der mit originellen Einlagen bereicherte Rundgang durch die Straßen, über Höfe, durch den Kuhstall und auf der Flämingskate für den Wettbewerbssieg ausreichen, kann noch niemand sagen. Helke Elsner, im Ministerium für Dorfentwicklung und diesen Wettbewerb zuständig, lobte die Hohenseefelder, deren ehrenamtliches Engagement ihr besonders aufgefallen war.

Von Martina Burghardt

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