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Straße von Kurzlipsdorf erhält nächste Woche eine neue Decke Holperstrecke ade

Vierzig bis fünfzig Jahre wurde nichts an der Straße von Kurzlipsdorf bis Sachsen-Anhalt gemacht, außer Flickschusterei. Jetzt gibt es endlich einen neuen Belag bis zur Landesgrenze. In Sachsen-Anhalt ist die Straße längst saniert.

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Guido Güthling, Leiter der Straßenmeisterei Luckenwalde, zeigt: ab Montag gilt hier eine Vollsperrung.

Quelle: Behrendt

Kurzlipsdorf. Ab Montag dürfen nur noch Baufahrzeuge auf dieser Straße rumkurven. Und zwar die der Michendorfer Firma Matthäi. Dann bekommt die Fahrbahn eine neue Decke. Ab sieben Uhr ist die Straße voll gesperrt. Die Umleitung ist mit der Straßenmeisterei Jessen abgesprochen. Diese erfolgt über Rahnsdorf, Klebitz, Wergzahna, Schönefeld und Kurzlipsdorf.

Guido Güthling, Leiter der Straßenmeisterei Luckenwalde, ist sich sicher, dass es keine Beschwerden der betroffenen Autofahrer geben wird. Die Kurzlipsdorfer seien bestimmt froh , glaubt er. Die 1,2 Kilometer bis zur Landesgrenze von Sachsen-Anhalt seien so holprig, dass der Zustand der Straße im Brandenburger Teil des Kreises Teltow-Fläming schon peinlich sei.

Die Bauarbeiten dauern nur eine Woche. Der Zeitplan ist straff: Montag kommen die Bankette dran, Dienstag soll gefräst, Mittwoch die Ausgleichsschicht und Donnerstag die Decke aufgebracht werden. Am Freitag sind Markierungs- und andere Restarbeiten vorgesehen. Sofern es nicht regnet, könnte ab 16 Uhr die Fahrt ins Wochenende auf der neuen alten Straße erfolgen.

„Die Straße wird nicht ausgebaut, sondern überbaut“, erläutert Güthling und ergänzt: „Das Material unter der Straße ist stabil, es wäre nicht sinnvoll, es zu entnehmen. Die Deckensanierung ist auch kostengünstiger als der grundhafte Ausbau“, erläutert er. 150 000 Euro sind für diese Bauarbeiten eingeplant.

Die Einwohner wurden informiert. Bauleiter Robert Stenzel wird ab Montag wohl kaum beunruhigte Bürger beraten müssen. Er kann sich dann ganz den Bauarbeiten widmen, zumal die nicht durchs Dorf führen, sondern direkt am Ortsausgangsschild in Richtung Klebitz beginnen. Das seien optimale Bedingungen zum Bauen.

„Der Durchlass wurde schon im vergangenen Jahr saniert, damit wir nicht im Nachgang die Straße wieder öffnen müssen“, sagt Güthling und zeigt auf den weißen Leitpfosten mit roter Mütze nach 1200 Metern. Der markiert die Stelle, an der die Zuständigkeit der Straßenmeisterei wechselt. Das merkt man am Verlauf der Holperpiste. In einer Woche soll auch diese Strecke perfekt zur anhaltinischen passen.

Die Straßenmeisterei Luckenwalde ist für rund 300 Kilometer Bundes- und Landesstraßen zuständig. Da immer größere Lkws und Landmaschinen unterwegs seien, würde die Belastung der Straßen wachsen, so Guido Güthling. Ein weiteres Projekt ist die Sanierung der Straße von Rohrbeck nach Oehna. Sie soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Regenentwässerung ist für 2016 geplant. Die ist am Abzweig Dennewitzer Straße seit langem defekt.

Von Gertraud Behrendt

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