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Hort in Stülpe soll um 21 Plätze erweitert werden

Kinderbetreuung Hort in Stülpe soll um 21 Plätze erweitert werden

Spätestens ab dem kommenden Schuljahr platzt der Hort in Stülpe aus allen Nähten. Deshalb soll der benachbarte Jugendraum zu 21 zusätzlichen Hortplätzen umgebaut werden. Das beschlossen jetzt die Gemeindevertreter. Der Umbau kostet 210 000 Euro.

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Die Grundschule in Stülpe - der Hort platzt aus allen Nähten und soll erweitert werden.

Quelle: Elinor Wenke

Stülpe. Der Hort der Grundschule Stülpe platzt aus allen Nähten, zumindest ab dem kommenden Schuljahr. Deshalb soll auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung der ehemalige Jugendraum im Wirtschaftsgebäude zu Hortplätzen umgebaut werden. Die Gemeindevertreter votierten in ihrer Sitzung am Dienstagabend einstimmig dafür. 21 zusätzliche Hortplätze können auf diese Weise geschaffen werden.

 Der ehemalige Jugendklub auf dem Gelände der Grundschule Stülpe soll zu Hortplätzen umgebaut werden

Der ehemalige Jugendklub auf dem Gelände der Grundschule Stülpe soll zu Hortplätzen umgebaut werden.

Quelle: Elinor Wenke

Für den Hort in Stülpe liegt eine dauerhafte Betriebserlaubnis für die Betreuung von bis zu 75 Kindern vor. Aktuell besuchen 69 Mädchen und Jungen diese Einrichtung. Laut Gemeindeverwaltung wird der Bedarf künftig aber viel höher liegen, auch weil die derzeit genutzten Hortplätze in der Kita Jänickendorf in Zukunft den Jüngsten bis zu drei Jahren zur Verfügung gestellt werden sollen. Es werden für das kommende Schuljahr schätzungsweise 102 Hortplätze benötigt, für das Schuljahr 2017/18 schon 112. Auf 117 beziehungsweise 118 Plätze wird der Bedarf in den darauffolgenden Jahren geschätzt.

Jugendraum wird nur sporadisch genutzt

Im östlichen Gebäudekomplex auf dem Stülper Schulgelände befindet sich im Wirtschaftsgebäude ein Jugendraum, der seit mehreren Jahren nur sporadisch genutzt wird. Deshalb soll der 80 Quadratmeter große Klub in zwei Räume geteilt und für die Hortnutzung umgebaut werden. Im benachbarten Abstellraum werden Sanitäranlagen entstehen. Außerdem müssen Elektroanlage, Fenster, Dach und Fassade erneuert werden.

Ein Antrag auf Baugenehmigung liegt inzwischen bei der Unteren Bauaufsicht vor. Kostenschätzungen gehen von einer Investitionssumme von 210 000 Euro aus. „Wir müssen daher einen Nachtragshaushalt aufstellen“, sagte Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke).

Finanzierung vorgeschlagen

Woher das Geld genommen werden soll, hat die Verwaltung ebenfalls vorgeschlagen. Zum einen wird laut Innenministerium das geplante Feuerwehrfahrzeug für Woltersdorf in diesem Jahr nicht bereitgestellt. Die dafür im Gemeindehaushalt eingeplanten 177 000 Euro sollen für den Hortumbau verwendet werden. Zum anderen wird eine Dacherneuerung in Zülichendorf zurückgestellt, dadurch werden weitere 50 000 Euro für den Hort in Stülpe frei.

„Wie realistisch ist denn die Chance, dass der Umbau noch in diesem Jahr erfolgen kann?“, wollte die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Bärbel Kuhlbrodt (Linke), wissen. Monika Nestler zeigte sich optimistisch. „Erste Ausschreibungen haben wir bereits auf den Weg gebracht“, sagte sie.

Von Elinor Wenke

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