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Hortkinder malen eigenen Comic

Wünsdorf Hortkinder malen eigenen Comic

Wünsdorfer Hortkinder haben mit einem Künstler einen eigenen Comic gestaltet. Er basiert auf einer Sage. Die Kunstwerke sind noch bis 7. März im Galeriecafé in Zossen zu sehen.

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Der Comic. Die Bildergeschichten auf Grundlage einer Sage entstanden in Gemeinschaftsarbeit im Wünsdorfer Hort.

Quelle: Gudrun Ott

Zossen. Im hinteren Teil des Galerie Cafés ist auf großen Bildtafeln die Wünsdorfer Sagenwelt zu sehen, so wie die Wünsdorfer Hortkinder sie sich vorstellen. Sie sind mit Unterstützung des Bildhauers Manfred Sieloff vom Kulturhof Wünsdorf und der Künstlerin Dorothee Mühlig, die beide das Projekt auch geleitet haben, in die geheimnisvolle Welt ihrer Region eingetaucht und haben sie mit ihren Mitteln sichtbar gemacht.

Grundlage ist Sage „Die goldene Wiege“

Mia, Paula, Leonie, Alina und Helena gehören zu den 37 Kindern der 1. bis 5. Klasse, die in den letzten Herbstferien bei einem Workshop den künstlerischen Zugang zur Geschichte ihrer Region fanden. Gestalterisch interpretierten sie die Sage „Die goldene Wiege“. Sie erfuhren, was das Besondere an einem Comic ist und welche Bildsprache es braucht, um eine Geschichte optisch zu erzählen. Mit Acrylmarkern hielten die Kinder auf Holztafeln fest, was ihnen am Wichtigsten erschien, welche Charaktere der Sage sie besonders beeindruckten. Favorit war die geheimnisvolle Welt der Zwerge, die die Kinder zu einer Gruppenerzählung inspirierte. Es gibt Zwergen-Häuser, den Zwergen-Sonnenuntergang und eine Zwergen-Party, ja sogar einen wunderschönen rotbraunen Fuchs, der von einem Zwergen-Mädchen an der Leine geführt wird. Eingesetzte Sprechblasen vervollkommnen den Comic.

Zusätzlich Fries gestaltet

Die Kinder haben sich aber nicht nur mit zeichnerischen Mitteln der Sage genähert, sondern auch beim gemeinsamen Gestalten am Fries die Technik der Plastik erlernt. Mit Ton modellierten sie Bilder aus der Sage, stellten Gipsformen her, die mit dem Original gefüllt und nach dem Trocknen und dem Entfernen des Tons die Negativform ergaben. In diese wurde angerührter Beton gegossen. Der spannendste Teil der Arbeit begann nach dem Härten. Die Gipsform wurde abgeschlagen. Es blieb die „verlorene Form“, wie Plastiker sie nennen. Das fertige Fries, ein Unikat, wurde von den Kindern anschließend noch patiniert. Diese sehenswerten Arbeiten von Kindern sind noch bis zum 7. März ausgestellt. Finanziert wurde das Projekt von der Stadt Zossen.

Von Gudrun Ott

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