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Hotel-Zimmernummer 13 ist äußerst selten

Zossen Hotel-Zimmernummer 13 ist äußerst selten

Jetzt schlägt’s 13 – dachte sich die MAZ und startete eine Umfrage in Hotels rund um Zossen. In welchen Herbergen gibt es noch Zimmer mit der Nummer 13? Wo wurde bewusst oder aus anderen Gründen darauf verzichtet? Viele Antworten auf diese Frage fielen ähnlich aus: Hotelzimmer 13? Fehlanzeige!

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Ob an Eigenheimen oder Hotelzimmern: Die Zahl 13 kann durchaus eine gute Hausnummer sein. Und das nicht nur am Freitag, dem 13.!

Quelle: foto: dpa

Zossen. Freitag, der 13., ist heute! Wer abergläubisch ist, fürchtet die verflixte Datumszahl auch an Hotelzimmertüren. Allerdings sind Zimmer mit der Nummer 13 in den Herbergen des Altkreises Zossen äußerst selten. Das ergab eine MAZ-Telefonumfrage.

„Wir haben ein Zimmer 13. Das ist auch regelmäßig belegt“, so Mandy Adam, Auszubildende auf Schloss Diedersdorf. Gäste hätten mit der Buchung dieses Zimmers kein Problem.

Ängstliche Fragen nach böser Zimmernummer sind Fehlanzeige

„Die Frage nach so einem Zimmer stellt sich für uns nicht“, so Carolin Hüter. Sie zeichnet im Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg für Marketing und Kommunikation verantwortlich. In dem Dahlewitzer Haus gebe es keine Zimmernummer unter 100.

Genau wie im Hotel Großbeeren. „Ein Zimmer mit der Nummer 13 haben wir eh nicht“, so Yvonne Roßberg. Auch ängstliche Fragen von abergläubischen Gästen nach der vermeintlich bösen Zahl habe die Hotelfachfrau noch nie erlebt. Dabei sei sie hier schon 17 Jahre beschäftigt.

Nur als Zusatzzahl

„Bei uns kommt die 13 nur als Zusatzzahl vor“, sagt Marco Otto, Direktor des Morada-Hotels Am Mellensee. Hier in Klausdorf gebe es die Zimmernummern 113, 213, 313. Aber aus größeren Häusern, in denen er gearbeitet habe, wisse er, dass der eine oder andere Gast vor dem Einchecken nervös sei. Gleich an der Rezeption werde gelegentlich darauf hingewiesen, dass man kein Zimmer mit der Nummer 13 möchte.

„Nach so einer Zimmernummer hat sich bei mir noch niemand vorsorglich erkundigt“, sagt Marcus Holz, Rezeptionist im Seehotel Berlin-Rangsdorf. Anfragen der Gäste hätten meist nur eine Bitte zum Inhalt: „Seeseite, Seeseite, Seeseite.“

Nummerierung in Hunderterschritten

Im Zossener Hotel Berlin seien die Zimmer laut Rezeptionistin Mandy Schobert in Hunderterschritten nummeriert: „ 113, 213, 313. Die 13 haben wir nicht.“

„Bei uns fangen die Zimmernummern erst mit der 21 an“, so Maxi Zühlke, Rezeptionistin im Hotel „Ambassador“ Ludwigsfelde.

Irgendwann bewusst weg gelassen

„Die 13 gibt es bei uns nicht“, sagt Silke Reuner vom Flair Hotel Reuner in Zossen. Ihre Schwiegereltern Gabriele und Peter Reuner hätten sich damals dafür entschieden, diese Zimmernummer bewusst wegzulassen.

„Irgendwann haben wir auf die 13 verzichtet“, sagt Marco Hinrichs, Geschäftsführer des Hotel-Restaurants „Alter Krug“ in Kallinchen. Ursprünglich hatte das Hotel weniger als 13 Zimmer. Nach dem Ausbau waren es mehr, gab es eine Zimmernummer 13. „Als wir alles neu geordnet haben, wurde die 13 einfach weggelassen. Seitdem kommt nach der 12 die 14“. So gehe man sicher, dass sich Gäste nicht vor der negativ belegten Zahl fürchten müssen. „Andererseits erleichtert es uns den Arbeitsalltag“, so Hinrichs. „Beim Check-in besteht niemand wegen der 13 auf einen Zimmerwechsel.“

Von Frank Pechhold

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