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Hubertustag der Jägerschaft in Blankenfelde

Blankenfelde Hubertustag der Jägerschaft in Blankenfelde

Verständnis für Jagd und Natur vermitteln – das ist das Ziel des Hubertustags, den die Jägerschaft Jühnsdorfer Heide nun schon seit 2006 alljährlich veranstaltet. Wie schon im vergangenen Jahr ging es auch an diesem Sonntag wieder auf einen Spaziergang in die Wälder rund um Blankenfelde. Geschossen wurde zwar nicht, spannend war’s trotzdem.

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Die Bläsergruppe der Jägerschaft sorgte für das richtige Flair.

Quelle: Andrea von Fournier

Blankenfelde. Die Jägerschaft Jühnsdorfer Heide lädt schon seit 2006 alljährlich zum Hubertustag, einer Veranstaltung für Mitglieder und Interessierte, um Verständnis für Natur und Jagd zu vermitteln. Waren es anfangs Ausstellungen über Wildtiere, geht man sei 2015 gemeinsam auf einen Waldspaziergang. Im vergangenen Jahr von Revierförster Stephan Parsiegla gestaltet, zogen am Sonntag die beiden Jäger Uwe Scharnagel und Klaus Grüneberg mit einer großen Besuchergruppe in den Wald um Blankenfelde.

Getroffen hatte man sich im Natursportpark, wo Markus Mohn vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg (LPV) Vorbereitungen für ein Feuer, Grill und heiße Getränke getroffen hatte. Stephan Parsiegla als Vorsitzender des LPV übernahm die Begrüßung. Die Zusammenarbeit des LPV und der Jäger sei natürlich und gut, Landschaftspflege durch Jagd halte Schäden nicht nur von Landwirten fern. Nachdem mehrere Signale der Hörner der Bläsergruppe erklungen waren, machte sich unter den Hunden das Jagdfieber breit.

Statt geschossen wurde informiert

Doch diesmal wurde kein Wild erlegt. Jörg Gruhl hielt einen kurzen Vortrag zur Person des Hubertus und nachdem die Hörner zur Veranschaulichung das Signal „Sau tot“ geblasen hatten, machte man sich auf zur etwa einstündigen Wanderung. Mehrere Haltepunkte mit interessanten Informationen waren angekündigt worden. Kurz hinter dem südöstlichen Tor des Sportparkgeländes gab es den ersten Stopp an einer imposanten Buche. Geschätzt werden sollte die Größe der Wurzeln, die das Ein- bis Zweifache der Krone beträgt.

Nicht nur die Rangsdorfer Besucher hörten mit Interesse, dass die Jäger am Vortag erfolgreich zur Ansitz-Drückjagd im Umfeld der Krummen Lanke am Rangsdorfer See ausgeschwärmt waren. Die Gemeinde leidet zurzeit unter dem starken Besuch der Wildschweine. Mehr als ein Dutzend von ihnen wurden zur Strecke gebracht, allein fünf von Uwe Scharnagel. Hans-Joachim Fetzer, Vorsitzender der Jägerschaft, wies noch einmal darauf hin, dass die Einwohner mit ihrem Verhalten beste Voraussetzungen schaffen, dass sich Wildtiere nahe der Städte inzwischen viel wohler fühlen als im Wald.

Von Andrea von Fournier

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