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Teltow-Fläming Hund legt Haufen vor Kita-Eingang – täglich
Lokales Teltow-Fläming Hund legt Haufen vor Kita-Eingang – täglich
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07:58 06.01.2016
Solche Hundehaufen liegen täglich vot der Kita „Struppi“. Quelle: Madlen Wirtz
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Jüterbog

Die Integrationskita „Struppi“ am Jüterboger Planeberg kämpft mit einem delikaten Problem. Jeden Tag müssen sich die 94 Kinder und ihre Eltern, sowie die Erzieher auf den letzten Metern zur Kita auf einen großen Hundehaufen gefasst machen. Der rückseitige Eingang der Kita, der wegen der Parkplätze von den meisten Besuchern genutzt wird, ist ein kleiner Stichweg. Neben dem Pflaster wachsen Sträucher, dazwischen liegt Rindenmulch – und die tägliche Tretmine.

„Das sind jeden Tag Riesenhaufen, seit mindestens vier Monaten!“, schimpft eine Mutter über den nicht entfernten Hundekot, der eine besonders gemeine Ordnungswidrigkeit darstellt. Hausmeister Hardy Valentin hat bereits kleine Schilder aufgestellt, die Hundebesitzer von dem Weg und dem angrenzenden Beet abhalten sollen. Jeden Tag entfernt er einen neuen Haufen. „Nach dem Wochenende sind es dann gleich fünf Stück“, sagt Valentin. Der Größe nach zu urteilen, handele es sich um „ein wirklich großes Tier“.

Auf diesem Weg müssen die Kinder auf Hundehaufen achten. Quelle: Peter Degener

Immer wieder treten Kinder und andere Kita-Besucher in die Haufen. „Wir kämpfen mit Gerüchen im Haus, mit Kot an den Schuhen. Die Eltern beschweren sich mittlerweile bei mir“, sagt Kita-Leiterin Undine Henze. „Ich habe kein Verständnis für Hundebesitzer, die den Dreck nicht wegräumen. Vielleicht weiß der Halter aber gar nicht, wo der Hund sein Geschäft verrichtet“, so Henze. In diesem Fall würde der Halter allerdings auch gegen den Leinenzwang für Hunde verstoßen – ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit. „Ich will den Hundehalter nicht bestrafen, sondern für das sensibilisieren, was wir hier täglich ertragen müssen. Das ist eine Sauerei“, sagt Henze.

Leinen- und Tütchenzwang

Hundebesitzern droht in Jüterbog ein Bußgeld von mindestens 55 Euro, wenn sie den Kot ihrer Tiere nicht selbstständig entfernen.

Ein Leinenzwang gilt in der gesamten Stadt. Das betrifft nicht nur Schulwege oder Parks, sondern auch die Wälder. Einzig auf den Wiesen im Außenbereich werden leinenlose Hunde durch das Ordnungsamt toleriert.

Für Hunde ohne Leine wird ebenfalls ein Bußgeld fällig.

Mit den Nachbarn hat die Kita-Leiterin bereits geredet. Diese würden auch in der Dunkelheit die Augen offen halten. Ordnungsamtsleiterin Heike Hildebrandt wusste bislang nichts von der regelmäßigen Verschmutzung. „Wenn der Verursacher bekannt ist, wird er vorgeladen und befragt“, sagt Hildebrandt. Den „Täter“ und sein Herrchen oder Frauchen zu erwischen sei schwierig, da sie die einzige Mitarbeiterin sei, die Kontrollgänge unternimmt.

Von Peter Degener

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