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Teltow-Fläming Hund und Mensch ganz agil
Lokales Teltow-Fläming Hund und Mensch ganz agil
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00:17 01.06.2017
Schmusestunde nach Trainingslauf: Stefanie Steldinger mit Tinkabell und Uwe Kidal mit Aron. Quelle: Gudrun Ott
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Sperenberg

Der Brandenburger Himmelfahrtscup, ein viertägiges Agility-Turnier, veranstaltet vom Sportclub für Hundesportler Am Mellensee, wurde am Wochenende ausgetragen. Auf dem mehr als einen Hektar großen Gelände bei Sperenberg starteten 217 Menschen mit ihren Teampartnern, den Hunden. Die Teilnehmer kamen aus Finnland, Polen, Tschechien und Deutschland. Die Teams hatten mehrere Prüfungsläufe zu absolvieren. Je nach Größe der Hunde wurde in den Rubriken small, medium und large gestartet.

Anfangs Trendsetter

Turniere dieser Größenordnung stemmt der Verein alle zwei Jahre. „Wenn wir Veranstalter sind, nehmen wir nicht an den Wettkämpfen teil. Dann absolvieren wir nur ein paar Trainingsläufe“, sagte Uwe Kidal. Der 59-Jährige ist Vereinsvorsitzender, Agility-Trainer und gehört zu den Gründungsmitgliedern. „Anfangs waren wir Trendsetter, denn nicht viele Vereine hatten die Möglichkeit, den Agility-Sport im Freien zu betreiben, viele mussten sich mit Sporthallen begnügen“, erzählte er. In seiner Familie fühlen sich drei Border Collies, ein Hund der Rasse Sheltie sowie ein Border Collie-Mix wohl.

Agility ist eine ideale Sportart für Menschen, die Spaß am gemeinsamen Sport mit ihren Hunden haben. Ein Hund für Agility aber muss kein Border Collie sein. Alle Hunde von Dackel bis Dogge sind im Mellenseer Sportclub willkommen. Denn im Agility-Team „Cool Runnings“ gilt, Agility ist, ob Hobby- oder Leistungssport, Fun. Teams des Vereins sind nicht nur bundesweit erfolgreich, sondern auch international wie in Dänemark beim Jutlandiacup und beim Daniacup. „Wir machen keinen Hundesport, sondern Sport mit Hunden. Bei uns arbeitet nicht der Hund alleine, Agility ist auch anspruchsvoll für den Menschen“, sagte Uwe Kidal.

Parcours bestehen

Die Hunde durchlaufen einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours und werden von Frauchen oder Herrchen begleitet. Reihenfolge und Zeiten sind dabei festgelegt. Den meisten Hunden ist nach dem Lauf, der in der Regel zwischen 30 und 60 Sekunden dauert, anzusehen, dass sie am liebsten gleich noch einmal starten würden, während der Zweibeiner an seiner Seite erst einmal heftig nach Luft ringt.

Ausgleich zum Arbeitsalltag

Arbeitshunde wie der Border Collie oder der Australien Shepherd seien für den Sport besonders geeignet, so Joachim Wrusch, Sonderbeauftragter des Berliner Vereins für Sport- und Begleithunde. „Diese Rassen sind sehr intelligent und wollen sich auspowern.“ Günter Schütte aus Wolfsburg ist gut trainiert. Für den 65-jährigen früheren Sportlehrer bedeutete Agility Ausgleich zum Arbeitsalltag. Er lobte Finn, seinen Border Collie, der fehlerlos eine sehr gute Zeit gelaufen ist. Finn ist Workaholic und beobachtet nach seinem Lauf die Leistungen der anderen Hunde. Dabei ist ihm anzusehen, dass er sich sofort wieder ins Spiel stürzen möchte.

Stefanie Steldinger ist mit ihren 22 Jahren das jüngste Mitglied des Vereins. Sie hat mit zwölf Jahren ihren ersten Schäferhund bekommen. Seitdem ist ihr Interesse an Hunden stetig gewachsen. Beim Trainingslauf lief ihr Jack-Russel-Terrier-Mix an allen vier Tagen sehr gut, so die Betreuungsassistentin einer Senioreneinrichtung. „Für mich ist der Hund aber kein Sportgerät, sondern ein liebes Familienmitglied.“

Von Gudrun Ott

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