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Hunderte Neugierige erkunden saniertes Haus

Kirchplatz 7 in Zossen Hunderte Neugierige erkunden saniertes Haus

Es wird ein neues soziales und kulturelles Zentrum in Zossen: Das Haus am Kirchplatz 7. Darin befinden sich jetzt das Schulmuseum und ein Galerie-Café, außerdem gibt es ein Büro für den Ortsvorsteher. Am Sonnabend ist es eröffnet worden, hunderte Besucher sahen sich dort um.

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Bürgermeisterin Michaela Schreiber (2.v.l.) bei der Eröffnung.

Quelle: Ott

Zossen. Hunderte von Neugierigen sind am Sonnabend in das Haus am Kirchplatz 7 in Zossen gekommen, um das aufwendig sanierte Gebäude zu besichtigen, das in seinen Räumen ein Galerie-Café, das Büro des Ortsvorstehers und auch das Schulmuseum beherbergt. Es sei schön voll und ein Härtetest, denn man könne ausprobieren, wie viele Menschen in das Haus hineinpassen, sagte Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B), die jeden Besucher freundlich zum Eintreten ermunterte und ihm ein Glas Sekt in die Hand drückte. Angestoßen wurde auf ein lebendiges Haus, das Leben und Farbe in die Stadt bringt.

Bei der obligatorischen Schlüsselübergabe war dann die Überraschung groß. Architekt Uwe Mücklausch überreichte nämlich statt eines erwarteten historischen Schlüssels einen winzigen Chip, einen elektronischen Schlüssel. „Eines der ältesten Häuser der Stadt hat eine moderne Schließanlage“, freute sich die technikbegeisterte Michaela Schreiber.

Für die sehenswerte Ausstellung „Pinsel und Pixel“ mit den Zossener Ansichten war wegen der Gesamteinweihung des Hauses eine Vernissage nicht vorgesehen – aber Fred Hasselmann, Stadtsprecher und einer der Künstler, versprach eine Finissage, eine angemessene Abschlussveranstaltung. Bis zum 26. Mai sind die bearbeiteten großformatigen 20 Fotografien zu sehen, die Hasselmanns besonderen Blick für die Schönheiten seiner Stadt zeigen. Für den Pinsel im Titel der Ausstellung stehen die 26 Aquarelle von Hans-Joachim Schulze. Er ist studierter Ingenieur-Ökonom und beschäftigt sich mit der Malerei seit vier Jahren. Ob die im Abendlicht leuchtende Ruine im Stadtpark oder der vom Rot des Efeus überwucherte Spitzbunker, ob Fotografie oder Aquarell, die Besucher fühlten sich von den Arbeiten angezogen und suchten das Gespräch mit den beiden Künstlern. Hasselmann erzählte auch, wie er im Heimatmuseum von Bad Belzig eine alte Töpferscheibe und die Zossener Ratswaage von 1713 entdeckte. Beide Objekte sind zu groß, um sie im sanierten Haus unterzubringen. So hat er sie zumindest bildlich heimholen können.

Ansichten anderer Art gibt es ein Stockwerk höher zu bestaunen. Hier ist das neue Domizil des Schulmuseums mit seinem historischen Klassenzimmer aus der Kaiserzeit und einem Klassenzimmer der typischen DDR-Schule. Nebenan ist auf sieben Tafeln die Geschichte der Zossener Schulen dargestellt. Die Leiterin des Schulmuseums und frühere Lehrerin Gudrun Haase und alle Mitglieder des Vereins stellten voller Stolz ihre neuen, großzügig bemessenen Räumlichkeiten vor. „Wir haben jetzt dreimal so viel Platz“, hieß es.

Von Gudrun Ott

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