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Hundestaffel war schon mehrmals im Einsatz

Freiwillige Feuerwehr Ludwigsfelde Hundestaffel war schon mehrmals im Einsatz

Die neue Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigsfelde war seit ihrer Gründung im Herbst des vergangenen Jahres schon mehrmals im Einsatz. Bei zwei Einsätzen wurden vermisste Demenzkranke mit Hilfe von Rettungshunden gesucht.

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Andreas Loof und sein Rettungshund Diego.

Quelle: foto: Stephan Laude

Ludwigsfelde. Die im Herbst vergangenen Jahres in der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigsfelde gegründete Rettungshunde-Staffel hatte inzwischen ihre ersten Einsätze. Sechsmal gab es 2015 für sie Alarmierungen. Viermal mussten die Hunde und ihre Hundeführer dann auch ausrücken. Darüber informierte am Dienstag auf der Wache Zugführer Andreas Looff, der seinen Hund Diego, einen Australien Shepherd, mitgebracht hatte. Zwei der Einsätze galten der Suche nach demenzkranken vermissten Personen.

Solche Fälle sind recht häufig in Brandenburg. Einer der Gründe dafür sind die Wälder: Es komme immer wieder vor, dass Menschen, obwohl sie schon oft im Wald in ihrer Nähe spazieren waren, auf Grund der Krankheit plötzlich nicht mehr nach Hause finden, erläuterte Looff. Auf Hunde wird bei der Suche nach Vermissten gern zurückgegriffen, weil ihr Riechvermögen etwa eine Million Mal besser ist als das von Menschen. Außerdem sind sie sehr schnell. So können Rettungshunde eine Fläche von 30 000 Quadratmetern in 20 Minuten absuchen.

Die freiwillige Feuerwehr ist für ihre vierbeinigen Kameraden im Besitz eines von der Stadt finanzierten Hundetransportwagens. Er hat 13 000 Euro gekostet, berichtete Stadtwehrführer André Schütky. Der Förderverein unter Leitung seiner rührigen Vorsitzenden Carla Karstädt sucht jetzt nach Geld für die Anschaffung eines zweiten Wagens. Wichtiger Adressat ihrer Bemühungen ist das brandenburgische Innenministerium, dessen Referatsleiter im Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen, Mike Schubert, am Dienstag selbst in Ludwigsfelde war. Schubert zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Ludwigsfelder, ihrer Hunde und ihres Fördervereins – Versprechungen konnte er aber nicht machen. Der zweite Hundetransporter wird gebraucht, weil demnächst weitere Tiere ihre zweijährige Ausbildung beenden werden und dann zum Dienst ausrücken können. Bisher sind vier der 19 Hunde geprüft. Ein Transporter enthält sechs Boxen.

Die Feuerwehr Ludwigsfelde hatte im vergangenen Jahr 466 Einsätze. Obwohl das Jahr gerade erst begonnen hat, gab es bereits einen besonders aufwändigen Einsatz: am 7. Januar, als auf dem Berliner Ring zwei Lastwagen verunglückten. Die Strecke war fast zehn Stunden gesperrt. Viele Autofahrer, die bei der Kälte im Stau standen, wurden mit Tee versorgt. Schütky kritisierte, dass Autofahrer oft keine Rettungsgasse frei lassen. Es komme vor, dass die Einsatzkräfte durch Wald fahren müssen, um zur Unfallstelle zu gelangen.

Von Stephan Laude

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