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IG Metall feiert 125-jähriges Bestehen

Ludwigsfelde IG Metall feiert 125-jähriges Bestehen

Seit 125 Jahren gibt es die Industriegewerkschaft IG Metall. In der Ludwigsfelder Geschäftsstelle wurde das Jubiläum am Freitag gefeiert. Dabei wurden langjährige Mitglieder geehrt. Einige traten schon als Lehrling ein und blicken auf 70 Jahre Gewerkschaftsarbeit zurück.

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Urgesteine der Gewerkschaft im Gespräch: Klaus-Peter Hinze (l.) und Horst Waschipky bei der Jubiläumsfeier im Klubhaus.

Quelle: Gudrun Ott

Ludwigsfelde. Es war die regionale Jubiläumsveranstaltung der IG Metall, die am Freitag im Ludwigsfelder Klubhaus stattfand. An die 6000 Mitglieder hat die Gewerkschaft in der Region, rund 220 Gewerkschaftler waren zur Feier ins Klubhaus gekommen. 44 von ihnen wurde für ihre langjährige Treue gedankt: 25, 40, 50 und 60 Jahre, ja sogar 70 Jahre Mitgliedschaft. „Das ist etwas, worüber man sich freuen kann“, sagte Tobias Kunzmann, Erster Bevollmächtigter in Ludwigsfelde.

Ehemaliger Bevollmächtigter hält Festrede

Hermann von Schuckmann, der vor Kunzmann über 25 Jahre die Geschäftsstelle leitete, sprach ausführlich über die Entwicklung und Erfolge der Gewerkschaft, wies auf die Nöte der Arbeiter Mitte des 19. Jahrhunderts und die ersten großen Streiks hin.

Aus einer Familie, in der es traditionell zum guten Ton gehört Gewerkschaftsmitglied zu sein, kommt Horst Waschipky. „Schon meine Großeltern waren in der Gewerkschaft aktiv“, erzählt der Mann, der als Lehrling mit 16 Jahren in die Gewerkschaft eintrat und ihr bis heute angehört. Das sind immerhin 70 Jahre. Der Luckenwalder ist stolz darauf. „Eine starke Gewerkschaft ist wichtig. Wer soll sonst die Arbeiter vertreten?“, fragt er – die Antwort ist für ihn klar.

Gewerkschafter mit langer Familientradition

Auch sein früherer Arbeitskollege Klaus-Peter Hinze trat als Lehrling in die Gewerkschaft ein. Er erzählt von seinem Vater, der Gewerkschafts- und SPD-Mitglied war, Oberbürgermeister von Cuxhaven und in Niedersachsen im Landtag saß. „Gäbe es die Gewerkschaft nicht, wir müssten sie erfinden“, erklärt der Mann mit dem grauen Bart.

Hermann von Schuckmann hatte eine Lehre aus 125 Jahren Gewerkschaftsarbeit gezogen und seine Rede mit den Worten beendet: „Seid wachsam. Haltet zusammen. Seid mutig. Seid kampfbereit. Wenn wir das beherzigen, brauchen wir keine Angst vor der Zukunft zu haben.“ Dafür gab’s kräftigen Applaus.

Von Gudrun Ott

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