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IHK-Chef Krüger fürchtet Folgen für Südbrandenburg

Kammern in Cottbus und Potsdam zum Brexit IHK-Chef Krüger fürchtet Folgen für Südbrandenburg

Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, werde auch an der Südbrandenburgischen Wirtschaft nicht vorbeigehen, glaubt der Cottbuser IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Krüger. Bei der IHK-Potsdam schaut man schon mit Sorge auf Teltow-Fläming und darauf, was die Entscheidung für den Wirtschaftsgiganten Rolls-Royce bedeuten könnte.

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Besonders betroffen: Der Turbinenbauer Rolls-Royce in Dahlewitz.

Quelle: Christian Zielke

Dahmeland-Fläming. Die Industrie- und Handelskammern der Region haben mit Bedauern auf die Brexit-Entscheidung reagiert. „Es ist damit zu rechnen, dass der Austritt der Briten aus der EU sich auch für Südbrandenburger Unternehmen bemerkbar machen wird“, sagt der Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus, Wolfgang Krüger. Immerhin liege Großbritannien auf Platz neun der Auslandsmärkte der Brandenburger Wirtschaft. Das Importvolumen beträgt derzeit etwa eine Milliarde Euro.

IHK Potsdam: Region stark betroffen

Jens Ullmann, Fachbereichsleiter Internationales bei der IHK Potsdam, sieht den Kreis Teltow-Fläming aufgrund der starken Präsenz des Triebwerkbauers Rolls-Royce besonders betroffen. Über Auswirkungen der Brexit-Entscheidung lasse sich noch nichts sagen, dazu sei die Nachricht zu frisch. Der Austritt der Briten aus der EU werde sich über mindestens zwei Jahre hinziehen. Klar ist laut Ullmann: Allein

Rolls-Royce: Unternehmen agiert weltweit

Bei Rolls-Royce betont man, dass das Unternehmen weltweit agiert und zwei Drittel des Konzernumsatzes und drei Viertel des Auftragsbestandes von außerhalb der Europäischen Union kommen. „Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs wird also keine unmittelbaren Auswirkungen auf unser Tagesgeschäft haben“, sagte ein Sprecher. Die mittel- und langfristige Wirkung hänge von den Beziehungen ab, die zwischen dem Vereinigten Königreich, der EU und dem Rest der Welt in den kommenden Jahren festgelegt werden.

IHK Cottbus: Austritt schränkt Innovationsfreude ein

Der Cottbuser IHK-Chef Wolfgang Krüger geht davon aus, dass das langwierige Austritts-Verfahren die Investitionsfreudigkeit der Unternehmen einschränkt. Und die Ergebnisse könnten weitere Einschnitte für die hiesigen Märkte bedeuten. Bislang habe es in der Region gute Beziehungen zu Großbritannien mit einem stetigen Wachstum gegeben. „Es steht aus, ob diese Beziehungen in dieser Form aufrechterhalten werden können“, so Krüger. Möglich sei, dass der Ausstieg der Briten aus der EU einen erhöhten Bürokratieaufwand und andere Handelshemmnisse für Firmen mit sich bringt. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen hätten im seltensten Fall die Mittel, damit umzugehen.

Unsicherheit ist Gift

Das größte Gift für die Wirtschaft sei die Unsicherheit, sagt Jens Ullmann von der IHK Potsdam. „Niemand weiß, wie die EU und Großbritannien ihre Beziehungen neu definieren.“ Das führe unter anderem zu Kursstürzen an den Börsen, die auch auf die Stabilität der regional agierenden börsennotierten Un

Von Oliver Fischer

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