Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming „Ich will Politik für die kleinen Leute machen“
Lokales Teltow-Fläming „Ich will Politik für die kleinen Leute machen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:34 16.07.2015
Eveline Michalowski möchte am 20. September zur Bürgermeisterin gewählt werden. Quelle: Gudrun Ott
Anzeige
Ludwigsfelde

Am 20. September wird in Ludwigsfelde ein neuer Bürgermeister gewählt. Zur Wahl will sich auch Eveline Michalowski stellen. Die 58-Jährige ist parteilos. Geboren ist sie in Zossen, in der Autobauerstadt lebt sie seit 37 Jahren. Hier zog sie ihre beiden Söhne groß. Die haben jetzt eigene Familien und sind außer Haus. Eveline Michalowski ist gelernte Schneiderin und hat während der DDR-Zeit in einem volkseigenen Dienstleistungsbetrieb in Berlin gearbeitet. Ihr Zuständigkeitsbereich waren der Zuschnitt und die Kundenbetreuung. Nach der Wende begann sie eine Umschulung zur Steuerfachgehilfin, brach diese aber aus persönlichen Gründen ab und arbeitete später als Schneiderin in einem ABM-Projekt in Kleinmachnow. Von einem Autounfall vor einigen Jahren erholte sie sich, weil sie nicht allein der Schulmedizin vertraute, sondern nach alternativen Wegen suchte, erzählt sie.

Nach Alternativen suchen, so will sie es auch im angestrebten Amt halten. „Ich will Politik für die kleinen Leute machen, denn ihre Sorgen sind meine Sorgen.“ Dagegen, dass die Kommune bei der Erneuerung von Straßen einen Großteil der anfallenden Kosten auf die Grundstückseigentümer überträgt, hat Eveline Michalowski schon Unterschriften gesammelt. Sie verweist dazu auf einen Entscheid des Oberverwaltungsgerichtes Sachsen, in dem es sinngemäß heiße: Es gibt keinen aus dem Rechtssystem der Bundesrepublik resultierenden Zwang, die Anlieger einer ausgebauten Straße an den Kosten zu beteiligen. Seitdem haben mehr als 60 Kommunen diese Beiträge abgeschafft. „Eine einheitliche Regelung wäre im Sinne der Gerechtigkeit, und Gerechtigkeit lautet die Grundaussage des Grundgesetzes“, sagt Eveline Michalowski. Das Kommunalabgabegesetz, in dem steht, dass für öffentliche Straßen und Wege Beiträge zu erheben sind, empfindet sie als ungerecht und illegal. Der Ermessensspielraum, wie viel von den Kosten auf Grundstücksbesitzer umgelegt wird, liegt allein bei den Kommunen und die haben leere Kassen. Die Unterschriftenliste hat die streitbare blonde Frau bei der Staatsanwaltschaft Potsdam eingereicht. Angeprangert hat sie auch die Beschlüsse des Wasserver- und Abwasserentsorgungs-Zweckverbandes Region Ludwigsfelde (Warl). Hintergrund sind die Altanschließergebühren, bei denen jene Hauseigentümer zahlen sollen, die schon zu DDR-Zeiten einen Wasseranschluss hatten.

Michalowski rechnet sich durchaus Chancen aus: Im vergangenen Jahr war in Bernau ein Bürgermeister, dem vorgeworfen wurde, sich im Streit um die Wassergebühren nicht genügend für die Belange der Bürger eingesetzt zu haben, abgewählt worden. „Die Angst ist der größte Feind des Menschen. Seien wir gemeinsam stark“, sagt Eveline Michalowski.

Von Gudrun Ott

Polizei Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 12. Juli - Betrunkener fährt Auto in Löschteich

Wünsdorf: Vermisste Demenzkranke mit Hubschrauber gesucht +++ Jüterbog: Ins Gesicht geschlagen +++ Markendorf: Mit Reh kollidiert +++ Luckenwalde: Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle +++ Trebbin: Betrunken unterwegs +++ Löwendorf: Alkoholisiert am Steuer +++ Sperenberg: Angetrunkener Autofahrer +++ Mahlow: Mit 1,31 Promille am Lenkrad

12.07.2015
Teltow-Fläming Viertägiges Kunstprojekt für Schüler abgeschlossen - Farbenfrohe Fahne fürs „Haus“

Eine riesige Fahne ist innerhalb eines viertägigen Kunstworkshops für Schüler im Kulturzentrum „Das Haus“ in Altes Lager entstanden. Die Jugendlichen bastelten und nähten einzelne Stücke der Fahne in bestimmten Farbkompositionen, woraus später eine große Fahne zusammengenäht wird, die vorm dem „Haus“ flattern soll.

14.07.2015

Die Pioniere der neuen Welt in Zeesen müssen ihre Haushaltskasse aufpolieren. Die Idee: Ein Markt soll Geld nach Newtopia bringen. Bei der ersten Veranstaltung am Dienstag war die Stimmung zwar gut, doch der wirtschaftliche Erfolg ließ zu wünschen übrig. Möglich, dass es einen Zusammenhang mit dem Einlasschaos und falschen Fans unter den Besuchern gibt.

11.07.2015
Anzeige