Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Igel will nächste Woche ins Rathaus ziehen
Lokales Teltow-Fläming Igel will nächste Woche ins Rathaus ziehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:35 27.09.2015
Zum Abschied als Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung bekam Andreas Igel Blumen. Quelle: Abromeit
Anzeige
Ludwigsfelde

Mit Blumen empfingen die Stadtverordneten von Ludwigsfelde am Dienstagabend Andreas Igel (SPD), ihren bisherigen Vorsitzenden, den klaren Sieger der Bürgermeisterwahl vom Sonntag. Und die Stadtverordneten machten ihm mehr oder weniger ungewollt ein weiteres „Geschenk“: Sämtliche Beschlüsse des Abends wurden einstimmig oder mit ganz wenigen Enthaltungen gefasst. Dazu IT-Manager Igel mit Blick auf seinen künftigen Job als Bürgermeister: „Ich hoffe, das behalten sie bei.“

Die Information des Abends kam von Igel selbst. Nach der Bekanntgabe von Wahlleiterin Elvira Fischer, dass der Wahlausschuss das Ergebnis für Igel von 57,58Prozent der gültigen Stimmen festgestellt hat und sie den Wahlsieger nun offiziell darüber informiere, erklärte Igel, dass er den Vorsitz der Stadtverordnetenversammlung zum Ende des Monats niederlegt und die Wahl am Donnerstag kommender Woche annehmen werde. Damit ist er laut Wahlordnung einen Tag später neuer Bürgermeister von Ludwigsfelde. „Und ich werde dann auch am Freitag den ersten Tag im Rathaus sein, um keine Zeit zu verlieren“, so Igel. Erster Arbeitstag im neuen Amt ist damit der 2. Oktober.

Stadtverordneter ist Igel übrigens auch künftig: Der Sitz des im März verstorbenen Bürgermeisters Frank Gerhard (SPD) in der 29-köpfigen Stadtverordnetenversammlung war unbesetzt, den besetzt jetzt Andreas Igel. Denn der Rathauschef ist kraft seines Amtes Stadtverordneter.

Schon jetzt hat sich Igel vorgenommen, einer Brandenburger Rechtslücke nachzugehen: „Einen Tag nach Annahme der Wahl Beamter zu werden, geht eigentlich nicht“, sagt er. Denn wie jeder andere, der einen Job hat, ob Unternehmer oder Angestellter, muss er seine bisherige Arbeit außerhalb aller üblichen Regelungen beenden. „Niemand kündigt doch sein Arbeitsverhältnis, wenn er kandidiert. Sonst wäre er bei einer Niederlage arbeitslos“, so Igel. „Aber Kündigungsfristen sind mehrere Wochen oder Monate. Da muss ich bei der Landesregierung mal nachhaken“, sagt er.

In der SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung folgt für ihn eine Ersatzperson. Laut Ergebnis der jüngsten Kommunalwahl wäre das auf der SPD-Liste Steffen Hölscher, ein Schornsteinfegermeister. Beim MAZ-Wahlforum hatte Igel auf die Frage, welche Nicht-Politiker er am liebsten in eine fünfköpfige Regierungsgruppe mitnähme, gesagt: „Einen Schornsteinfeger – fürs Glück.“

Von Jutta Abromeit

Teltow-Fläming Anti-Rassismus-Projekt - Trommelwirbel für Toleranz

Statt Unterricht gab es am Mittwoch in der Goethe-Oberschule Trebbin Kunst in allen Sälen. In zwölf interkulturellen Workshops nahmen die Schüler an dem Projekt „Instant Acts“ gegen Gewalt und Rassismus teil.

27.09.2015
Teltow-Fläming Staatsschutz ermittelt gegen Feuerwehrmann - Rechte Parolen beim Lehrgang

Der Staatsschutz ermittelt gegen einen Luckenwalder Feuerwehrmann wegen des Verdachtes der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Im wird unter anderem vorgeworfen, bei einer Feier an der Feuerwehrschule in Eisenhüttenstadt mit acht anderen Kameraden an „Sieg Heil!“-Rufen beteiligt gewesen zu sein.

27.09.2015
Polizei Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 23. September - Lkw-Ladung mit 300 000 Euro Wert gestohlen

Von einem Lkw, der auf dem Rasthof Fichtenplan an der A10 geparkt war, wurden in der Nacht zu Mittwoch Paletten mit Fensterreinigungsgeräten gestohlen. Die Diebe richteten einen Schaden in Höhe von 300 000 Euro an.

23.09.2015
Anzeige