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Igel will nächste Woche ins Rathaus ziehen

Neuer Bürgermeister in Ludwigsfelde Igel will nächste Woche ins Rathaus ziehen

Andreas Igel (SPD), der neue Bürgermeister von Ludwigsfelde, will nächste Woche Donnerstag die Wahl annehmen. Damit ist er einen Tag später Rathauschef und will an diesem Tag auch zum ersten Arbeitstag im Rathaus erscheinen. Mit Blumen verabschiedeten die Stadtverordneten vorgestern den Wahlsieger, es war seine letzte Sitzung als Vorsitzender des Stadtrats.

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Zum Abschied als Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung bekam Andreas Igel Blumen.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Mit Blumen empfingen die Stadtverordneten von Ludwigsfelde am Dienstagabend Andreas Igel (SPD), ihren bisherigen Vorsitzenden, den klaren Sieger der Bürgermeisterwahl vom Sonntag. Und die Stadtverordneten machten ihm mehr oder weniger ungewollt ein weiteres „Geschenk“: Sämtliche Beschlüsse des Abends wurden einstimmig oder mit ganz wenigen Enthaltungen gefasst. Dazu IT-Manager Igel mit Blick auf seinen künftigen Job als Bürgermeister: „Ich hoffe, das behalten sie bei.“

Die Information des Abends kam von Igel selbst. Nach der Bekanntgabe von Wahlleiterin Elvira Fischer, dass der Wahlausschuss das Ergebnis für Igel von 57,58Prozent der gültigen Stimmen festgestellt hat und sie den Wahlsieger nun offiziell darüber informiere, erklärte Igel, dass er den Vorsitz der Stadtverordnetenversammlung zum Ende des Monats niederlegt und die Wahl am Donnerstag kommender Woche annehmen werde. Damit ist er laut Wahlordnung einen Tag später neuer Bürgermeister von Ludwigsfelde. „Und ich werde dann auch am Freitag den ersten Tag im Rathaus sein, um keine Zeit zu verlieren“, so Igel. Erster Arbeitstag im neuen Amt ist damit der 2. Oktober.

Stadtverordneter ist Igel übrigens auch künftig: Der Sitz des im März verstorbenen Bürgermeisters Frank Gerhard (SPD) in der 29-köpfigen Stadtverordnetenversammlung war unbesetzt, den besetzt jetzt Andreas Igel. Denn der Rathauschef ist kraft seines Amtes Stadtverordneter.

Schon jetzt hat sich Igel vorgenommen, einer Brandenburger Rechtslücke nachzugehen: „Einen Tag nach Annahme der Wahl Beamter zu werden, geht eigentlich nicht“, sagt er. Denn wie jeder andere, der einen Job hat, ob Unternehmer oder Angestellter, muss er seine bisherige Arbeit außerhalb aller üblichen Regelungen beenden. „Niemand kündigt doch sein Arbeitsverhältnis, wenn er kandidiert. Sonst wäre er bei einer Niederlage arbeitslos“, so Igel. „Aber Kündigungsfristen sind mehrere Wochen oder Monate. Da muss ich bei der Landesregierung mal nachhaken“, sagt er.

In der SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung folgt für ihn eine Ersatzperson. Laut Ergebnis der jüngsten Kommunalwahl wäre das auf der SPD-Liste Steffen Hölscher, ein Schornsteinfegermeister. Beim MAZ-Wahlforum hatte Igel auf die Frage, welche Nicht-Politiker er am liebsten in eine fünfköpfige Regierungsgruppe mitnähme, gesagt: „Einen Schornsteinfeger – fürs Glück.“

Von Jutta Abromeit

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