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Illegale Müllentsorgung erregt die Gemüter

Altes Lager Illegale Müllentsorgung erregt die Gemüter

Beim dritten Ortsstammtisch in Altes Lager wurde über viele Themen diskutiert, die die Einwohner bewegen. Dazu gehört derzeit vor allem das illegale Abladen von Gartenmüll am Waldrand. Mehr Kontrolle durch das Ordnungsamt wird gefordert.

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Beim Ortsstammtisch in Altes Lager wurde rege über verschiedene Themen diskutiert.

Quelle: Helmut Balke

Altes Lager. Der dritte Ortsstammtisch für die Einwohner von Altes Lager fand am Donnerstagabend in „Herberts Bierstube“ statt. Neben dem Ortsvorsteher, einer Mitarbeiterin der Gemeinde Niedergörsdorf, Vorstandsmitgliedern der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und dem Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr waren auch wieder einige Bürger gekommen, um über Aktivitäten und Probleme in Altes Lager zu sprechen.

Anwohner wollen keine Nachbarn „verpfeifen“

Nachdem die Awo ihre Aktivitäten vorgestellt hatte, entwickelte sich eine angeregte Diskussion zu verschiedenen Anliegen der Teilnehmer. Ein großes Thema war die immer wieder vorkommende illegale Müllentsorgung. Gerade das Verbringen von Grünschnitt, Laub und anderen Abfällen auf öffentliche Flächen erregt die Gemüter der Anwohner. „Das Ordnungsamt muss mehr kontrollieren!“, sagte einer der Teilnehmer. „Aber die wollen von uns ja nur, dass wir als Spitzel arbeiten und die Nachbarn verpfeifen“, betonte ein anderer. Gefordert wird eine verstärkte Kontrolle besonders am Wochenende.

Müll-Schwerpunkt in Wald- und Heidestraße

Gerade um die Waldstraße und die Heidestraße herum werden immer wieder größere Mengen privaten Gartenabfalls, aber auch Bauschutt und andere Dinge, abgeladen. Zwar scheinen viele Anwohner die Verursacher zu kennen, zugunsten einer friedlichen Nachbarschaft ist man jedoch nicht zur Bekanntgabe der Namen bereit. Die Ordnungsamtsleiterin Claudia Neumann äußerte sich dieser Zeitung gegenüber dazu so: „Ich möchte keine Spitzel einsetzen. Die Leute sollen sich gegenseitig erziehen. Es kippt ja auch keiner seinen Müll beim Nachbarn in den Garten. Warum dann auf Grundstücke der Gemeinde?“

Lob für Freizeitangebote und den Weihnachtsbaum

Neben weiterer Kritik an der Gemeinde wurden auch erfreuliche Dinge besprochen. So zum Beispiel die Angebote der Awo für Fahrten zum Weihnachtsmarkt und zu Ostern. Das erstmalige Aufstellen eines Weihnachtsbaumes in Altes Lager durch die Gemeinde und das Schmücken des Baumes durch das Familienzentrum wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Ortsvorsteher Klaus Pollmann nimmt die Kritikpunkte ernst, auch wenn sie nicht in seinen Verantwortungsbereich fallen. „Ich werde mit den zuständigen Ämtern sprechen“, sagte er.

Von Helmut Balke

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