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Teltow-Fläming Im Gespräch mit Einwohnern
Lokales Teltow-Fläming Im Gespräch mit Einwohnern
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00:27 03.03.2018
Stefan Jurisch (l.) beantwortete zahlreiche Fragen. Quelle: Foto: Isabelle Richter
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Gölsdorf

Der Termin für die Bürgermeisterwahl 2018 in der Gemeinde Niedergörsdorf steht fest. Der Nachfolger von Wilfried Rauhut (parteilos) soll am 23. September gewählt werden und ab dem kommenden Jahr das Amt fortführen. Bisher gibt es mit Stefan Jurisch (SPD) einen offiziellen Anwärter auf das Amt.

Kein Grund zum Ausruhen

Im Rahmen eines Treffens des Niedergörsdorfer SPD-Ortsvereins am Montagabend in Gölsdorf hatten die Einwohner die Gelegenheit, mit dem 32-jährigen Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Dabei interessierte die Gäste vor allem, wo Jurisch seine Prioritäten setzt.

Dazu erklärte der Gölsdorfer, dass er die Eigenständigkeit der Gemeinde Niedergörsdorf unbedingt erhalten möchte. Die Einwohnerzahlen stabil zu halten und Voraussetzungen zu schaffen, um diese zu weiter erhöhen, seien sein Ziel. Ganz oben auf Jurischs Liste steht deshalb der Ausbau der Bildungs- und Sozialinfrastruktur.

Aus Sicht des Kandidaten müssten bereits die Kleinsten zufriedengestellt werden, um die Attraktivität der Gemeinde zu steigern. Gut ausgebaute Kitas und Schulen sind dem Familienvater wichtig. Obwohl in diesem Bereich bislang viel getan wurde, findet Jurisch: „Wir sind noch nicht an dem Punkt, wo wir uns darauf ausruhen können.“

Kontakte zur Regierung nutzen

Genauso sehe es auch bei der Zuganbindung aus. Zwar hat die Gemeinde fünf Haltestellen mit Verbindungen nach Berlin und Potsdam, doch „im Moment haben wir noch keinen Stundentakt, daran müssen wir arbeiten“, so Jurisch. Denn für Berufstätige sei dies eines der Hauptkriterien für einen Umzug.

Um gezielt Impulse an die Regierung weiterzuleiten, will Stefan Jurisch seine Kontakte nutzen. Aus seiner Sicht ein großer Vorteil, den er, gegenüber einem parteilosen Kandidaten, mitbringt.

Nachwuchs für die Verwaltung

Auch für Vereine und Ehrenamtler wünscht sich der Familienvater mehr Unterstützung. Jurisch ist selbst seit über 20 Jahren Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr und weiß deshalb: „Wo Leute zusammenkommen, fühlen sie sich auch zu Hause“.

Darüber hinaus will er an der Außendarstellung der Gemeinde arbeiten. Der 32-Jährige möchte in allen 22 Ortsteilen greifbar sein. „Ich weiß, dass Ansprechbarkeit für viele Leute das Wichtigste ist“, sagte er.

Zudem fordert er die Digitalisierung der Verwaltung, um den Menschen Zeit und Wege zu ersparen. Mit der Gewinnung junger Mitarbeiter möchte er den Altersdurchschnitt in der Verwaltung senken. „In Ludwigsfelde werden gerade 50 Leute in der Verwaltung gesucht. Was da schon schwer ist, ist bei uns noch komplizierter. Wir müssen versuchen, die Leute mit einem jungen Team und einer vernünftigen Außendarstellung zu locken“, so Jurisch.

Von Isabelle Richter

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