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Im falschen Wald gesägt

Rangsdorfs Bürgermeister stellt Strafanzeige wegen Sachbeschädigung Im falschen Wald gesägt

Ende Mai wurden auf dem Rangsdorfer Sportplatz mehrere Kiefern gefällt. Nach Ansicht von Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) war die Aktion illegal, weshalb er Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattete. Wie sich nun herausstellt, haben sich die Holzfäller im Wald geirrt.

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Weil die Bäume auf Gemeindeland standen, erstattete Bürgermeister Klaus Rocher Strafanzeige.

Quelle: Zielke

Rangsdorf. Hinter der Fällaktion auf dem Gelände des Rangsdorfer Erich-Dückert-Sportforums steht vermutlich keine böse Absicht. Britta Lolk, die Leiterin der Oberförsterei in Wünsdorf spricht von einem „Versehen, das leider passiert ist“. Dafür habe sie sich bei der Gemeinde entschuldigt.

Ende Mai waren dort mehrere Dutzend Kiefern gefällt worden. Weil die Bäume auf Gemeindeland standen, erstattete Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) Strafanzeige wegen Sachbeschädigung. „Mir blieb gar nichts anderes übrig, immerhin handelt es sich um Gemeindeeigentum“, sagt er. Ihn habe besonders geärgert, dass die Kiefern offenbar gesund waren. Dafür hätten die Arbeiter die Traubenkirschen, eine Baumart, die andere Pflanzen verdrängt stehen lassen. „Das ist kein gutes Beispiel für eine nachhaltige Waldwirtschaft“, sagt Rocher. Ein Gutachter wurde beauftragt, die Höhe des entstandenen Schadens zu ermitteln. Ergebnisse stehen derzeit noch aus. Wie sich nun herausstellt, hatten sich die Holzfäller im Wald geirrt. „In der Natur ist es nicht immer so einfach Flurstücksgrenzen zu erkennen“, sagte Britta Lolk. Eigentlich sollten die Fällarbeiten im benachbarten Wald stattfinden. Dessen Besitzer, ein Privatmann, hatte den Auftrag gegeben.

Die gefällten Bäume beschäftigen nun die Staatsanwaltschaft Potsdam. Was nach den Ermittlungen mit ihnen geschieht ist unklar. Das Holz, insgesamt zwölf Festmeter, gehört der Gemeinde.

Von Christian Zielke

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