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Teltow-Fläming Immer im Gespräch bleiben und gut vernetzt sein
Lokales Teltow-Fläming Immer im Gespräch bleiben und gut vernetzt sein
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18:48 07.11.2018
Bei der Herbstkonferenz im Kreishaus wurde eine Bodengrafik dargestellt mit allen Netzwerkern. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

„Miteinander leben und die Zukunft gestalten“, lautet das Motto der zehnten Herbstkonferenz Teltow-Fläming. Eingeladen dazu hatten das Büro für Chancengleichheit und die Partnerschaft für Demokratie. In einer Podiumsdiskussion und Fachgesprächen ging es um die Fragen: Was wurde in den zehn Jahre erreicht und wo wollen wir in zehn Jahren sein?

Gut besucht war die Herbstkonferenz im Kreishaus Quelle: Margrit Hahn

Moderator Klaus Overmeyer verkündete zu Beginn, dass er in ein paar Jahren gänzlich nach Teltow-Fläming ziehen will. „Teltow-Fläming ist für mich die Vorstufe zum Paradies“, so der Garten- und Landschaftsgestalter. Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) lobte in ihrer Begrüßungsrede die Konferenz: „Gemeinsam haben wir in diesen vergangenen Jahren einen Prozess gestaltet, der ein immens wichtiges Ziel hat: unser Miteinander“, so Wehlan. Letztendlich gehe es darum, den Landkreis für seine Einwohner noch attraktiver und lebenswerter zu machen. Ziel der Veranstaltung sei es, Akteure und Interessierte besser zu vernetzen, sich über aktuelle gesellschaftspolitische Themen und Aufgaben zu verständigen und zu überlegen, wie es künftig noch besser laufen kann. Die Herbstkonferenz sollte deshalb auch ein Ausblick auf die kommenden zehn Jahre sein.

Bei der Podiumsdiskussion. Quelle: Margrit Hahn

In den vergangenen Jahren haben sich unterschiedliche Netzwerke entwickelt. Dazu gehören unter anderem das Netzwerk Gesunde Kinder, Schule und Wirtschaft sowie das Netzwerk Fachkräftesicherung. Eines haben alle Netzwerke gemeinsam – sie arbeiten in unterschiedlichen Aufgabenbereichen fachübergreifend zusammen. „Wir werden im Land Brandenburg um unsere Netzwerke beneidet“, sagt Christiane Witt, Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte des Landkreises. Sie ist seit der ersten Herbstkonferenz dabei: „Es gab damals das Netzwerk Integration/Migration und das Netzwerk Demokratie“, erinnerte sie sich. „Es stellte sich herausgestellt, dass eins nicht ohne das andere funktioniert. Und so musste eine andere Struktur her“, resümiert Witt. Es entstand die Idee, eine Konferenz ins Leben zu rufen.

Augenmerk auf EU-Bürger

Allerdings dürfe man sich nicht auf das Erreichte ausruhen, so Witt. In Sachen soziale Teilhabe, Bildung und Fachkräftemangel gibt es noch viel zu tun. Unternehmen müssen bei der Suche nach Fachkräften unterstützt werden. Vor zehn Jahren gab es 8500 Arbeitslose, heute sind es nur noch 3000.

Christiane Witt will ihr Augenmerk künftig verstärkt auf EU-Bürger richten. Es seien nicht nur 2500 Flüchtlinge in den Landkreis gekommen, sondern ebenso viele EU-Bürger, denen oftmals das soziale Umfeld fehlt. „Wir brauchen Kümmerer, die Neuankömmlingen zur Seite stehen.“, sagt sie.

Von Margrit Hahn

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