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In Erinnerungen schwelgen

Jahrgangstreffen in Jüterbog In Erinnerungen schwelgen

1985 machten sie ihren Schulabschluss, 30 Jahre später trafen sie sich wieder: Rund 100 ehemalige Schüler trafen sich in einem Restaurant in Jüterbog und erzählten, was sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten getrieben haben.

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Petra Freese, Silke Richter, Birgit Ulrich (leicht verdeckt), Birgit Nippe, Jeannette Brüning, Annett Wilske, Gabriele Riedel und Verona Niendorf (v.l.).

Quelle: Heike Boese

Jüterbog. „Was für ein schöner Abend, das machen wir bald mal wieder!“, das war die einhellige Meinung aller, die am Freitagabend beim ersten Jüterboger Jahrgangstreffen dabei waren. Alle ehemaligen Schüler, die 1985 in Jüterbog ihren Schulabschluss gemacht haben, waren eingeladen worden und mehr als 100 „Ehemalige“ sind ins Restaurant „Bergschlösschen“ gekommen.

Die Vorbereitungen haben sich gelohnt. Gabriele Riedel aus Altes Lager, die das Treffen zusammen mit sieben Mitschülerinnen seit März geplant hatte, war sehr zufrieden. „Am liebsten nächste Woche wieder“, schwärmte die geprüfte Bilanzbuchhalterin. Die Krankenschwester Jeannette Brüning aus Altes Lager, die auch zu den Organisatoren gehört, gesteht, dass sie aufgeregt war. „Dass es so schön wird, damit hatte ich nicht gerechnet“, sagte die ehemalige Schiller-Schülerin.

Ein schulübergreifendes Wiedersehen gab es bisher nicht in Jüterbog. Dafür haben „Ehemalige“ zum Teil weite Anreisen auf sich genommen. Der Psychiater Andreas Ziegenhorn lebt im kanadischen Montreal, Thomas Buhle arbeitet als Kunstglaser in Basel und der Eventmanager Robin Repo, den Jüterboger noch als Robin Wagenknecht kennen, hat sich aus dem österreichischen Kitzbühel auf den Weg gemacht.

Natalja Kreher, Projektmanagerin aus Berlin, fasste zusammen, was viele denken: „Das Schönste an diesem Abend war, so viele Gesichter wiederzusehen, die nicht in unserer Klasse waren, aber zu unserer Schulzeit gehören. Viele habe ich sofort erkannt, andere aber auch nicht.“

Lehrer haben da weniger Schwierigkeiten. Die meisten der ehemaligen „Pauker“ erkannten ihre früheren „Schäfchen“ auch nach drei Jahrzehnten wieder. Die Deutschlehrerin Renate Poser begrüßte „ihre“ Schüler herzlich und war den Absolventen in puncto Namenssicherheit weit überlegen. Und die Unterstufenlehrerin Ingrid Schwabe, die den Erstklässlern vor 40 Jahren Lesen und Schreiben beigebracht hat, freute sich sichtlich, „dass alle irgendwie ihren Weg gemacht haben“.

So ähnlich sieht es auch das Ehepaar Neubert, das Chemie und Biologie unterrichtet hat. Herr Bause und Herr Mund – dass die früheren Lehrer zum Treffen gekommen sind, freute alle besonders. Sicher ist es nur „Zufall“, dass Thomas Koblank, der im Alltag als Berufskraftfahrer Trucks lenkt, seine Musikregler erst aufdrehte, als die Lehrer das Fest schon verlassen hatten.

Als die letzten „Ehemaligen“ in der Früh das „Bergschlösschen“ verlassen, wird es fast schon hell. Alle gehen mit schönen Erinnerungen nach Hause und freuen sich schon auf das nächste Mal.

Von Heike Boese

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