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In Klein Kienitz geht ein Licht auf

Straßenlaternen in Rangsdorf In Klein Kienitz geht ein Licht auf

Als dunkelstes Dorf Deutschlands hat es Klein Kienitz zu einiger Berühmtheit gebracht – jetzt eine Lösung in Sicht, mit der die Einwohner in dem Rangsdorfer Ortsteil leben können: Im Mai wollen die Gemeindevertreter die Reparatur der Schinkelleuchten beschließen. Erst muss aber noch der Finanzausschuss beraten.

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Hoffnung für die Schinkelleuchten in Klein Kienitz.

Quelle: Josefine Sack

Klein Kienitz. In Klein Kienitz könnte bald wieder Licht brennen: Wegen technischer Defekte waren die Straßenlaternen in dem Rangsdorfer Ortsteil im November abgeschaltet worden. Nur die Bushaltestellen und der Bürgertreff in der Ortsmitte werden seit Februar notdürftig ausgeleuchtet. Als „dunkelstes Dorf Deutschlands“ hatte Klein Kienitz über Brandenburg hinaus für Schlagzeilen gesorgt.

Nun scheint eine Lösung in Sicht: Der Bauausschuss hat sich in dieser Woche für eine erweiterte Reparatur der verschlissenen Straßenbeleuchtung, die eine zusätzliche Kabelverbindung über den Dorfanger vorsieht, ausgesprochen. Die Mehrheit des Gremiums (sieben Ja-Stimmen, eine Enthaltung) folgt damit einem Antrag, den die Fraktion Die Parteilosen Rangsdorf (DPR) in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 19. Mai einbringen will.

Gutachter schlägt drei Varianten vor

Ein von der Gemeinde beauftragter Gutachter hatte zuvor drei Sanierungsmöglichkeiten ermittelt, um die Straßenbeleuchtung wiederherzustellen: Laut Variante 1 müssten lediglich einige Kabel, das technische Innenleben der Schinkelleuchten sowie der Schaltschrank ausgetauscht werden, um die Anlage wieder funktionstüchtig zu machen. Dies würde knapp 20 000 Euro kosten. Variante 2 sieht für rund 24 000 Euro die Reparatur sowie eine Ringkabelverbindung über den Dorfanger zur Siedlung vor. Eine zusätzliche Trennstelle soll dafür sorgen, dass der Strom von zwei Seiten eingespeist werden kann. Der Vorteil dieser Lösung: Im Wartungsfall gäbe es keinen Totalausfall. Variante 3 empfiehlt, die in den 1990er Jahren errichteten Laternen durch moderne LED-Leuchten zu ersetzen. Die Kosten belaufen sich schätzungsweise auf 230 000 Euro.

Finanzierung noch unklar

Obwohl für das Vorhaben keine Mittel im Haushalt eingestellt sind und ein Neubau Anliegerbeiträge nach sich ziehen würde, hatte sich Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) im März noch für Variante 3 ausgesprochen. Inzwischen hat er seinen Meinung geändert: Er wolle sich dem Antrag der Parteilosen anschließen und für Variante 2 stimmen, informierte er am Mittwoch auf der Einwohnerversammlung in der Kirche Klein Kienitz.

Die Sanierung ist im Sommer geplant. Wovon das Vorhaben bezahlt werden soll, steht noch nicht fest. Bevor die Gemeindevertreter abstimmen, berät zunächst der Finanzausschuss. Laut Landesgesetz ist die Straßenbeleuchtung freiwillige Aufgabe der Kommune.

Von Josefine Sack

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