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Teltow-Fläming Innenminister besucht die Feuerwehr
Lokales Teltow-Fläming Innenminister besucht die Feuerwehr
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05:30 16.08.2014
Ralf Holzschuher (SPD, M.) inmitten der Feuerwehrlager-Teilnehmer, rechts neben ihm Landtagskandidat Erik Stohn (SPD). Quelle: Gertraud Behrendt
Oehna/Luckenwalde

Feuerwehrautos und noch mehr Feuerwehr-Mitglieder prägten am Freitagnachmittag das Bild im Freibad Oehna. Dort rief André Jurk, Gemeinde-Jugendwart in Niedergörsdorf, die Kinder zum Antreten. Grund war der Besuch von Brandenburgs Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) im Jugendlager der Freiwilligen Feuerwehr Niedergörsdorf.

„In der Gemeinde war ich schon öfter, im Freibad bin ich das erste Mal als Innenminister“, sagte Holzschuher, dankte allen für ihr Engagement und sprach über die zentralen Aufgaben der Feuerwehr. „Die Zukunft im Land kann nur mit Freiwilligen gesichert werden. Wer viele Jahre dabei war, weiß, dass es Spaß macht. Er weiß auch, wie riskant es ist. Aber es ist phantastisch, anderen helfen zu können. Ich bin stolz, dass es so viele Kameraden im Land gibt, die wir rufen können bei Hochwasser, bei Unfällen und bei Feuer“, so Holzschuher, der hofft, dass die jungen Leute auch in zehn oder 20 Jahren noch bei der Feuerwehr sind.

Hoffen auf EU-Gelder für den Brandschutz

Niedergörsdorfs Bürgermeister Wilfried Rauhut (parteilos) erinnerte daran, dass in diesem Jahr bereits das 15. Feuerwehrlager stattfindet. 107 Teilnehmer sind mit ihren Betreuern dabei, davon 98 aus sieben Ortsteilen der Gemeinde Niedergörsdorf und eine Jugendwehr aus der Nachbargemeinde Niederer Fläming. Rauhut freut sich, dass Innen- und Landwirtschaftsministerium nun auch EU-Geld für den Brandschutz ausgeben wollen. Er hofft, 2015 welches für Altes Lager zu bekommen.

Wolfgang Loof (Fraktion Mehr Initiative), Gemeindevertreter in Niedergörsdorf, hat einen anderen Wunsch. Er drückte dem Innenminister einen Brief zum Tempo-70-Erlass in die Hand. Darin bittet er, die federführenden Ministerien mögen diesen Erlass überdenken.

Reibungslose Zusammenarbeit der Wehren

Die nächste Station des Innenministers war die Feuerwache in Luckenwalde. Dort erwarteten ihn sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Einsatzkräfte der Luckenwalder Wehr sowie die Brandmeister der Stadt Luckenwalde und der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Erfreut zeigte sich Ralf Holzschuher über die funktionierende und offensichtlich reibungslose Zusammenarbeit der Nachbargemeinden auf dem Gebiet des Brandschutzes. Beide Wehren unterstützen sich gegenseitig wie erst am Dienstag bei einem Wohnungsbrand in Luckenwalde, bei dem Kräfte aus Woltersdorf angefordert wurden.

Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth-Herzog von der Heide (r.) erläutert dem Minister (l.) das Bauvorhaben Feuerwache. Quelle: Reck

Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) erläuterte dem Minister die Pläne für die künftige Feuerwache, auf die man so lange hingearbeitet habe. Die Kreditgenehmigung über sechs Millionen Euro ist erteilt und der Bauantrag eingereicht. In einem halben Jahr soll der Baubeginn sein und Mitte 2016 die Eröffnung.

Nachwuchs für die Feuerwehr gewinnen

In einer großen Runde im Versammlungsraum diskutierte der Minister mit den Feuerwehrleuten. Insbesondere ging es um die Nachwuchsgewinnung. Das Problem sei, erläuterte ein junger Feuerwehrmann, dass Luckenwalde so viele insbesondere sportliche Freizeitmöglichkeiten bietet, dass es schwer sei, junge Menschen für die Feuerwehr zu gewinnen. „Dafür haben wir hier ein Theater und ein Kino“, sagte ein anderer, „warum lassen wir vor den Vorstellungen nicht einen Werbespot für uns laufen?“ Die Idee fand der Minister „richtig gut“.

Von Gertraud Behrendt
und Hartmut F. Reck

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