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Teltow-Fläming Intensive Sozialarbeit zahlt sich aus
Lokales Teltow-Fläming Intensive Sozialarbeit zahlt sich aus
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00:24 16.03.2019
Peter Baade (2 v.l.) und Claudia Sponholz (2. v. r.) während des aktuellen Präventionsprojektes an der Blönsdorfer Grundschule. Quelle: Isabelle Richter
Blönsdorf

Die Niedergörsdorfer Sozialarbeiter Peter Baade und Selina Schröder sind täglich in der Blönsdorfer Grundschule „Thomas Müntzer“ vor Ort. Peter Baade ist bereits seit April 2017 in der Gemeinde Niedergörsdorf angestellt. Selina Schröder kam genau ein Jahr später als weitere Mitarbeiterin dazu. Seit 2018 begleiten die beiden Sozialarbeiter den Niedergörsdorfer Nachwuchs gemeinsam durch den Schulalltag. Ein Blick auf die intensive Arbeit der beiden zeigt: Ihre neu geschaffenen Stellen in der Gemeinde Niedergörsdorf zahlen sich aus.

Vermittlung von sozialen Kompetenzen

Neben den Lehrern, die den Grundschülern hauptsächlich das nötige Wissen in den einzelnen Fächern vermitteln, kümmern sich die Sozialarbeiter vor allem darum, soziale Kompetenzen der Schüler wie Teamfähigkeit, Empathie und Wertschätzung zu stärken. Darüber hinaus werden Peter Baade und Selina Schröder bei Konflikten als Sprachrohr zwischen Schülern, Eltern und Lehrern tätig und organisieren zudem Projekte an der Grundschule.

Frühe Aufklärung um Konflikten vorzubeugen

Auch in dieser Woche steht wieder ein solches Projekt an. Mit Unterstützung der Polizeioberkommissarin und Opferschutzbeauftragten Claudia Sponholz von der Polizeiinspektion Teltow-Fläming werden die Schüler in fast allen Jahrgängen noch bis Freitag über den richtigen Umgang mit Fremden, Gewalt oder Mobbing aufgeklärt.

„Für uns ist das eher präventiv“, sagte Peter Baade. Denn einen konkreten Anlass für das Projekt, wie dem wiederholten und regelmäßigen Schikanieren eines Schülers, habe es an der Grundschule noch nicht gegeben. „Es sind eher kleine Streitigkeiten, die aber nicht über einen längeren Zeitraum gehen“, sagt Baade. Durch die permanente Mediennutzung würden unter den Kindern aber schon häufiger Konflikte entstehen als noch vor ein paar Jahren. Für die Sozialarbeiter sei es deshalb wichtig, schon früh mit der Präventionsarbeit anzusetzen. Peter Baade erklärt: „Wir versuchen damit eine gewisse Nachhaltigkeit zu erzielen.“

Neue Räumlichkeiten für effektiveres Arbeiten

Auch die Gemeinde schätzt ihre beiden Sozialarbeiter. Damit Peter Baade und Selina Schröder künftig noch besser arbeiten können, wurden auf dem Schulgelände zwei alte Lehrräume neu hergerichtet. Schon bald können die Sozialarbeiter dort einziehen. Statt des kleinen Raumes im Hauptgebäude haben sie dann hinter der Turnhalle zwei separate Räume, die als Büro und für Beratungsgespräche genutzt werden sollen.

Von Isabelle Richter

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