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Teltow-Fläming Internationale Begegnung
Lokales Teltow-Fläming Internationale Begegnung
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13:12 17.06.2013
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LUCKENWALDE

. Das Luckenwalder Friedrich-Gymnasium unterhält seit Jahren einen regen Schüleraustausch mit Frankreich. Eine Woche weilten 25 Schüler und zwei Lehrer aus dem Elsass in Luckenwalde. Das Motto lautet in diesem Jahr „Wie aus Feinden Freunde wurden“.

Zahlreiche Veranstaltungen standen auf dem Programm. Dazu zählte ein Besuch bei Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide. Sie empfing die Gruppe im Rathaus und lobte die Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich: „Sie sind die Garanten dafür, dass Freundschaften gelebt werden und nicht nur auf dem Papier stehen“, sagte sie.

Die Bürgermeisterin berichtete über die Entwicklung der Stadt. Davon hatten sich die jungen Franzosen bereits selbst überzeugt. „Im vergangenen Jahr war die Parkstraße noch eine Baustelle. Bei unserem Besuch jetzt ist alles fertig“, stellte der Franzose Eloi fest. Der Schüler ist zum dritten Mal dabei und hat hier schon etliche Freundschaften geschlossen. „Inzwischen haben mich auch Schüler des Friedrich-Gymnasiums in meiner Heimat besucht“, fügte der 16-Jährige hinzu.

Die Bürgermeisterin hatte in ihrem Vortag auch über das Stammlager für Kriegsgefangene in Luckenwalde berichtet, in dem einst 40 000 Franzosen untergebracht waren. Einer von ihnen war Lucien Chervire. Der 33-jährige Lagerinsasse arbeitete damals in einem Dorf und hatte einen schweren Arbeitsunfall, an dessen Folgen er verstarb. Sein Bruder und seine Frau durften ihn vor seinem Tod im Lager besuchen. Im Jahr 2010 kamen seine Kinder nach Luckenwalde, um den Lebensweg ihres Vaters nachzugehen.

„Ich habe Ihnen eine lange Geschichte mit düsteren Kapiteln erzählt und überlegt, ob man nicht einen Kontrapunkt setzen könnte“, sagte Elisabeth Herzog-von der Heide. Deshalb hatte sie den Luckenwalder Günter Kerstein ins Rathaus eingeladen. Der 85-Jährige war im Krieg in französische Kriegsgefangenschaft geraten und seit 1947 ein sogenannter Frei-Arbeiter, somit hatte er gleiche Rechte wie die Franzosen. „Ich bat meinen Vater, mir meine Geige zu schicken. Damit habe ich dann in den Gaststätten Musik gemacht und so meine Frau, eine gebürtige Französin, kennengelernt“, erzählte Kerstein. Zwei Jahre später wurde geheiratet. Die ersten Jahre lebte die kleine Familie in Frankreich. Mitte der fünfziger Jahre siedelte sie dann in die damalige DDR um. (Von Margrit Hahn)

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