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Interreligiöses Konzert in Jüterbog

Musik ohne Grenzen Interreligiöses Konzert in Jüterbog

Beim ersten interreligiösen Konzert in Jüterbog, zu dem Juden, Muslime und Christen gemeinsam musizierten, kamen zahlreiche Gäste in die St. Nikolai-Kirche. Das Konzert solle die kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Weltreligionen anklingen lassen.

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Die Nikolaikirche in Jüterbog war bei dem interreligiösen Konzert voll besetzt.

Quelle: Iris Krüger

Jüterbog. Auch wenn das Wetter es frühlingshaft meinte und nur wenige Laufminuten entfernt das Fest zum Maibaumstellen stattfand, war die Jüterboger St. Nikolai-Kirche am Sonntagnachmittag bis auf den letzten Platz besetzt. Anlass war das erste interreligiöse Konzert, zu dem Juden, Muslime und Christen gemeinsam musizieren durften. Das Konzert solle die kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Weltreligionen anklingen lassen, denn Teile der Bibel, der Thora und des Korans seien auf einen ähnlichen kulturellen Hintergrund zurückzuführen, so Kreiskantor Peter-Michael Seifried. Daher lautete auch das Motto der Veranstaltung „Aus einer Quelle“.

Zu den rund 150 Mitwirkenden gehörten die Sänger der Machari Gesangsgruppe aus der Omar Moschee in Berlin, Kantorin Aviv Weinberg vom Abraham-Geiger-Institut aus Potsdam, die Lehniner Choral-Schola, das Samuel-Scheid-Ensemble, der Kammerchor der Domkantorei, die Trommelkids aus Übergangswohnheimen des Landkreises sowie Schulkinder aus Dahme und Jüterbog. Sie alle boten eine Vielfalt an Gesang, Musik und Gebeten der drei Religionen dar.

Lenja Steinkühler freute sich über ihren ersten Auftritt

Lenja Steinkühler freute sich über ihren ersten Auftritt.

Quelle: Iris Krüger

Bevor alle Mitwirkenden zum Abschluss im Chorraum zusammenkamen, ließen die Sängerinnen und Sänger der Kantoreien Beelitz und Jüterbog unter der Leitung von Seifried ein Lob Gottes erklingen. „Aus jeglichem Mund erschallet der Ruf“, lautet der Titel des Werkes, das aus der Feder des jüdischen Kantors Louis Lewandowski stammt. Eines der Chormitglieder ist Christoph Vogt. Der Luckenwalder singt seit sechs Jahren in der Kantorei Jüterbog. „Mir macht das sehr viel Spaß, weil die Proben sehr freudbetont sind“, erzählt er. „Herr Seifried hat nicht nur ein großes Musikverständnis, er kann Musik auch gut vermitteln. Seine Begeisterung dafür steckt einfach an.“

Spaß bei ihrem ersten Auftritt hatte auch die kleine Lenja Steinkühler. Die Siebenjährige aus Dahme/Mark war eine der jüngsten Teilnehmerinnen des Konzerts und ziemlich aufgeregt. „Ich singe schon seit dem Kindergarten“, erzählte sie stolz. Ihr „Lettisches Wiegenlied“ erfreute nicht nur ihre Eltern, die ganz vorn auf den Bänken saßen, sondern das gesamte Publikum.

Von Iris Krüger

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