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Teltow-Fläming Investoren stellen Ideen fürs Strandbad vor
Lokales Teltow-Fläming Investoren stellen Ideen fürs Strandbad vor
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04:13 27.02.2018
Der Pachtvertrag verpflichtet die Investoren, das Strandbad Rangsdorf in den kommenden Jahren zu ertüchtigen. Quelle: Christian Zielke
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Rangsdorf

Vom Charme des einstigen Lido Südberlins ist nicht viel geblieben, trotzdem kommen an heißen Tagen immer noch hunderte Berliner zur Sommerfrische ans Rangsdorfer Strandbad.

Sechs Investoren wollen Gebäude pachten

Eine Gruppe von sechs Investoren, die eine Hälfte von ihnen Rangsdorfer, die andere Hälfte Gastronomen, möchte das Gelände von März an für die kommenden 20 Jahre zum symbolischen Preis von einem Euro pro Jahr pachten. Dafür verpflichten sie sich zu Investitionen, für die die Gemeinde in der Vergangenheit und Zukunft kein Geld hat. Zuerst wollen sie die Toiletten erneuern, dann den Kiosk.

Neues Publikum soll erschlossen werden

Christoph Riebel, designierter Geschäftsführer der sich in Gründung befindlichen Strandbad Rangsdorf GmbH, stellte am Dienstag im Bauausschuss erste Ideen vor. Der studierte Diplom-Psychologe hat 20 Jahre lang Konzepte für Veranstaltungen entwickelt. Mit dieser Erfahrung möchte er das Rangsdorfer Strandbad zu einem Anziehungspunkt für Rangsdorfer und Gäste machen. „Wir wollen Geld in die Hand nehmen und ein neues Publikum erschließen“, sagte er. Dies solle vor allem mit einer guten Gastronomie gelingen. Es gebe auch Interessenten, die Stehpaddeln und in den Räumen Tanz- und Yogakurse und Familienfeiern anbieten wollen. Christoph Riebel betonte, dass man sich stets eng mit der Gemeinde abstimmen will.

Mindestens 2000 Euro Investitionen im Jahr

Im Pachtvertrag, der am 8. März von der Gemeinde beschlossen werden soll, ist eine jährliche Investitionssumme von mindestens 2000 Euro vorgegeben. Die tatsächliche Summe dürfte deutlich höher liegen. Die Investoren orientieren sich an den 2012 vom Architekten Tassilo Soltkahn (CDU) vorgestellten Umbauplänen. Diese sahen unter anderem eine Freilichtbühne und ein Café vor. Soltkahn gab sich zuversichtlich, dass die Kosten von rund einer Million Euro trotz der Preissteigerungen noch aktuell sind. „Die Gemeinde hat ja seitdem in das Gebäude investiert", sagte Soltkahn mit Hinweis auf die notwendigen Brandschutz-Umbauten im vergangenen Jahr.

Kegelverein soll bleiben dürfen

Befürchtungen, der Kegelverein Blau-Gold könnte sein langjähriges Domizil im Gebäude verlieren, traten die Investoren entgegen. „Wir streben eine langfristige Koexistenz an“, so Riebel. Einschränkungen könnte es für die Kegler dennoch geben, wenn sie ihre Räume nicht mehr für Feiern untervermieten dürfen. Das widerspreche dem Gastronomiekonzept der Investoren, hieß es. Konkurrenz zum See-Hotel wolle man nicht sein, sagt Riebel. „Wir sehen uns als Ergänzung.“

Von Christian Zielke

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