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Teltow-Fläming Irischer Theaterabend auf dem Flugplatz
Lokales Teltow-Fläming Irischer Theaterabend auf dem Flugplatz
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03:06 15.08.2016
Die beiden Iren Darry und Barry muntern sich im Stück „Das Ende vom Anfang“ mit Musik auf, um sich anschließend unter Zeitdruck dem Haushalt zu widmen. Quelle: Victoria Barnack
Zellendorf

Seit vielen Jahren verbindet den Flugplatz Zellendorf-Oehna und das Theater 89 eine enge Zusammenarbeit. „Jedes Jahr ist das Theater mit einem Stück fest bei uns eingeplant“, sagt Monika Hackel von der Fläming Air, die den Flugplatz betreibt. Auch Regisseur Hans-Joachim Frank bestätigt: „Der Abstecher nach Zellendorf ist uns immer ein ganz besonderes Anliegen.“ Bei der Tournee, die bereits am 23. Juni begann, bespielt das Theater verschiedene Orte in ganz Brandenburg, beispielsweise vor Kirchen oder Rathäusern – und immer unter freiem Himmel.

Mit seinen Stücken bringt das Theater 89 auch an den Ortsrand von Zellendorf regelmäßig eine ganz besondere Atmosphäre. Im vergangenen Dezember wurde es beispielsweise weihnachtlich. Denn für die Adventszeit hatte das Ensemble ein beschauliches Krippenspiel auf dem Feld vorbereitet. Am Freitag wurde hingegen ausgelassen gefeiert – ganz nach irischem Vorbild. Im Zuge seiner Sommertour machte das Ensemble mit zwei Einaktern und viel Musik Halt neben der Start- und Landebahn. „Irre Irisch“ war der Titel des Abends, der nicht nur mit Hilfe originalen Biers und Whiskeys umgesetzt wurde, sondern vor allem dank eines irischen Autoren. „Außerdem haben wir typisch irisches Wetter mitgebracht“, kommentierte Frank den Regen, der über dem Platz während des Auftritts niederging. Publikumsmagnet ist das Theater 89 in Zellendorf allerdings bei jedem Wetter.

Die kurzweiligen Stücke des irischen Autoren Sean O’Casey überzeugten vor allem dank ihrer alltagsnahen Inhalte. In der Komödie „Das Ende vom Anfang“ verkörperte Schauspieler Matthias Zahlbaum einen Ehemann, der seine Rolle als Hausherr mit seiner Gattin tauscht. Schnell merken er und Nachbar Barry, dass sich das bisschen Haushalt doch nicht von allein macht. Als Ehefrau Lizzie von der Weide zurückkommt, auf der sie die Aufgaben ihres Mannes übernommen hatte, begrüßte sie ein Schlachtfeld in der einst so aufgeräumten Wohnung. Zustimmendes Kopfnicken und das ein oder andere Schmunzeln im Publikum rief der Einakter allerdings sowohl bei den männlichen als auch den weiblichen Besuchern hervor.

Zwischen und während der Stücke ertönte immer wieder Musik: ebenfalls stilecht irisch mit Posaune und Akkordeon, teilweise sogar zum Mitsingen, wie beim Klassiker „Dirty Old Town“. Mal fröhlich-beschwingt, wenn sich Darry Berrill zum Beispiel an die Hausarbeit machen möchte, oder ruhig und betrübt, wenn ihm die Zeit knapp wird, die Kuh von der Weide entläuft oder der blinde und deshalb ungeschickte Nachbar die Fensterscheibe mit dem Besen einschlägt.

Nach dem Stopp in Zellendorf geht es für das Theater 89 bei seiner Tournee nun zunächst weiter nach Neuruppin, Luckenwalde und in die Uckermark. Wer den irischen Abend in Zellendorf verpasst hat, bekommt am Sonntag, dem 28. August, eine weitere Chance ganz in der Nähe. Denn dann wiederholt das Ensemble den „irre irischen“ Abend noch einmal im Jüterboger Mönchenkloster.

Von Victoria Barnack

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