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Teltow-Fläming Irritation um Sicherheitsmaßnahme an Schule
Lokales Teltow-Fläming Irritation um Sicherheitsmaßnahme an Schule
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00:16 15.03.2016
Eine Tür mit Knauf zu einem Luckenwalder Schulraum. Quelle: Lorenz Reck
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Luckenwalde

Am Friedrich-Gymnasium Luckenwalde fallen in jüngster Zeit neu eingerichtete Sicherheitsvorkehrungen auf. Es sind Maßnahmen zum Schutz vor Amokläufen, wie sie an Schulen heute keine Seltenheit mehr sind. Dazu gehören Knäufe statt Klinken an den Türen, Alarmauslöser in den Gängen und Belehrungen für die Lehrkräfte, damit sie im Ernstfall auf eine Notsituation reagieren können.

Die Amokläufe in Erfurt (2002) und Winnenden (2009) sind auch in Brandenburg hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen nicht ohne Konsequenzen geblieben. Nach und nach werden auch in Teltow-Fläming die Schulen mit Sicherheitstechnik aufgerüstet. Dies führt bei einigen Schülern offensichtlich zu Unsicherheit und Angst vor einer akuten Gefahr, und auch besorgte Eltern fragen sich, warum solche Vorkehrungen gerade jetzt getroffen werden.

Matthias Fröhlich vom Schulverwaltungsamt Teltow-Fläming gibt Entwarnung: Das Land Brandenburg habe zwar schon vor vier Jahren standardisierte Notfallpläne für Schulen eingeführt, die Durchführung sei allerdings Sache des Kreises. Dass Teltow-Fläming erst jetzt die Mittel dafür bereitstellt, sei der einzige Grund für die scheinbar willkürliche Wahl des Zeitpunkts. „Diese Sicherheitsvorkehrungen sind rein präventiv“, erklärt Fröhlich, „es gibt keine akute Gefahr und auch keinen Grund zur Panik.“

Die Maßnahmen seien trotzdem wichtig, um eine gewisse Grundsicherheit zu gewährleisten. „Man kann solche Ereignisse leider nicht voraussehen“, sagt Fröhlich, „und manchmal ist es eben nicht mit guten Worten getan.“ Weitere Vorbeugungsmaßnahmen sind laut Fröhlich zurzeit nicht geplant.

Von Robin Knies

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