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Teltow-Fläming Ja zum Ponton. Nein zum Zaun!
Lokales Teltow-Fläming Ja zum Ponton. Nein zum Zaun!
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00:24 09.11.2015
Am Ponton scheiden sich die Geister. Er wird wohl mindestens weitere fünf Jahre auf dem Rangsdorfer See schwimmen. Quelle: Christian Zielke
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Rangsdorf

Ein langjähriges Dauerbrennerthema in Rangsdorf scheint befriedet. Der Bauausschuss sprach sich am Dienstag für einen fünfjährigen Pachtvertrag für den Ponton auf dem See aus – mit Option auf Verlängerung für weitere fünf Jahre.

Andreas Doll, der Direktor des Seehotels, ist zufrieden, dass die bisherige Zitterpartie ein Ende hat. In den vergangenen drei Jahren hat die Gemeinde Pachtverträge immer nur für ein Jahr geschlossen. „Das gibt uns endlich Planungssicherheit“, sagt der Hoteldirektor. Vor allem bei Hochzeitsgesellschaften ist der Ponton beliebt, bei manchen Gemeindevertretern jedoch weniger. „Ich finde den Ponton hässlich, das Ding sollte am besten sofort weg“, sagte Peter Wetzel (Linke). Er forderte eine stärkere Mitsprache der Gemeinde, denn laut Baugenehmigung müsse der Ponton, wenn dort keine Veranstaltungen stattfinden, öffentlich zugänglich sein. Matthias Gerloff (Grüne) schlug vor, die Pachtdauer so lange zu begrenzen, bis die Gemeinde ein Konzept für das Strandbad verabschiedet hat, konnte sich damit aber nicht durchsetzen.

Stattdessen folgte die Mehrheit dem Antrag Stephan Wilhelms (SPD), der forderte, den Betriebskostenzuschuss für das Strandbad von 2500 auf 3000 Euro zu erhöhen. „Nach der Kündigung des Pächters werden auf die Gemeinde nun neue Aufgaben zukommen“, sagte Wilhelm.

Dem neuen Zaun am Seehotel versagte der Ausschuss die Zustimmung. Quelle: Christian Zielke

Für Unmut sorgte hingegen der Zaun, der seit einigen Wochen das Seehotel umgibt. „Unsere Versicherung hat das von uns verlangt“, sagt Hoteldirektor Andreas Doll. In der Vergangenheit habe es immer wieder Schmierereien und Vandalismus an den Gebäuden gegeben. Um das Gesamtbild möglichst wenig zu beeinträchtigen, habe man sich für einen anthrazitfarbenen Metallzaun mit dünnen Streben entschieden. An einigen Stellen wurden zusätzlich Rosenstöcke gepflanzt. Matthias Gerloff nannte den Anblick „verheerend“. „Man fühlt sich wie in einem Zoo“, sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende. Auch Stephan Wilhelm kritisierte die schleusenartige Wirkung des Zauns. Tassilo Soltkahn (CDU) sprach sogar von einem „Schwarzbau“. Eine nachträgliche Genehmigung durch die Gemeinde sei ein falsches Signal. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) sagte, das Hotel habe die Baugenehmigung für den Zaun eingereicht und sofort mit dem Bau begonnen. Sollte der Hauptausschuss dem Bauausschuss folgen und das Einvernehmen nicht erteilen, könnte sich der Kreis darüber hinwegsetzen.

Andreas Doll möchte noch dieses Jahr das alte Bootshaus abreißen lassen. Im Frühjahr soll das Ufer umgestaltet werden. Kommendes Jahr könnte der Bau des neuen Bettenhauses beginnen.

Von Christian Zielke

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