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Ja zur Erweiterung des Gewerbegebiets Am Spitzberg

Rangsdorf Ja zur Erweiterung des Gewerbegebiets Am Spitzberg

Einen wichtigen Schritt zur Erweiterung des Gewerbegebiets Am Spitzberg/ Theresenhof hat die Rangsdorfer Gemeindevertretung am Donnerstag gemacht. Sie billigte die Pläne, die nun jedermann einsehen und kommentieren kann. Neu ist ein Platz für kleines Gewerbe, für den es auch schon Interessenten gibt.

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Quelle: Zielke

Rangsdorf. Die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets Theresenhof/ Spitzberg Süd in Rangsdorf hat eine wichtige Hürde genommen. Am Donnerstag billigte die Gemeindevertretung den bisherigen Entwurf und stimmte für die Auslegung der Pläne. Bürger und Behörden haben vom 22. August bis zum 21. September die Möglichkeit, Einwendungen zu formulieren.

Satzungsbeschluss im Dezember geplant

Hans-Friedrich von Schierstädt, der das Gebiet entwickelt, war nach der Abstimmung erleichtert: „Ich bin froh, dass wir nach fünf Jahren endlich diesen wichtigen Schritt vorangekommen sind. Das motiviert uns weiter zu arbeiten.“ Vor allem die Frage der Erschließung sei aufwendig und kostspielig gewesen. „Letztlich hat man sich für die Variante entschieden, die wir von Anfang an befürwortet hatten“, so von Schierstädt. Chefplanerin Gerline Mack geht davon aus, dass die Gemeindevertretung im November, spätestens im Dezember den Abwägungs- und Satzungsbeschluss fassen wird. Dann steht einer Erweiterung des Gewerbegebiets um 28,5 Hektar nichts mehr im Weg. „Im Frühjahr 2017 soll es losgehen“, sagt Hans-Friedrich von Schierstädt.

14 Logistikhallen vorgesehen

Geplant ist ein Logistikzentrum mit 14 Hallen und 137 000 Quadratmetern Nutzfläche. Welches Unternehmen dort einzieht, ist nach Schierstädts Auskunft „völlig offen“. Laut Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) soll neben dem bisherigen Interessenten Log 4 Real auch das Unternehmen Panattoni im Gespräch sein. Neu ist außerdem eine 3,3 Hektar große Fläche für Kleingewerbe, die direkt an das jetzige Gewerbegebiet angrenzt. Dort will das Metallbauunternehmen BMU seine Fläche vergrößern, außerdem hat bereits das Elektrounternehmen Kramer aus Rangsdorf Interesse bekundet. Planerin Gerlinde Mack rechnet mit bis zu 800 neuen Arbeitsplätzen für Rangsdorf.

270 Fahrzeuge mehr in Spitzenstunden

Größter Kritikpunkt war die befürchtete Zunahme des Verkehrs. Laut einem aktuellen Gutachten nimmt der Verkehr in den Spitzenstunden am Nachmittag um 270 Fahrzeuge zu. 3000 zusätzliche Pkw und Lkw am Tag werden durch das neue Logistikzentrum erwartet. Ein Umbau der Kreuzung von B96 und Kienitzer Straße sowie Lärmschutzwände an der Bundesstraße, die Log 4 Real in Aussicht gestellt hatte, spielen in den jüngsten Planungen keine Rolle. „Wir haben die größte Zunahme des Verkehrs an der Kienitzer Straße“, sagte von Schierstädt. Der derzeitige Ausbaustandard der B96 reiche noch bis zum Jahr 2025. „Danach muss man sehen, ob Maßnahmen notwendig sind“, sagte er.

Von Christian Zielke

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