Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Ja zur Erweiterung des Gewerbegebiets Am Spitzberg
Lokales Teltow-Fläming Ja zur Erweiterung des Gewerbegebiets Am Spitzberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:44 01.08.2016
Quelle: Zielke
Anzeige
Rangsdorf

Die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets Theresenhof/ Spitzberg Süd in Rangsdorf hat eine wichtige Hürde genommen. Am Donnerstag billigte die Gemeindevertretung den bisherigen Entwurf und stimmte für die Auslegung der Pläne. Bürger und Behörden haben vom 22. August bis zum 21. September die Möglichkeit, Einwendungen zu formulieren.

Satzungsbeschluss im Dezember geplant

Hans-Friedrich von Schierstädt, der das Gebiet entwickelt, war nach der Abstimmung erleichtert: „Ich bin froh, dass wir nach fünf Jahren endlich diesen wichtigen Schritt vorangekommen sind. Das motiviert uns weiter zu arbeiten.“ Vor allem die Frage der Erschließung sei aufwendig und kostspielig gewesen. „Letztlich hat man sich für die Variante entschieden, die wir von Anfang an befürwortet hatten“, so von Schierstädt. Chefplanerin Gerline Mack geht davon aus, dass die Gemeindevertretung im November, spätestens im Dezember den Abwägungs- und Satzungsbeschluss fassen wird. Dann steht einer Erweiterung des Gewerbegebiets um 28,5 Hektar nichts mehr im Weg. „Im Frühjahr 2017 soll es losgehen“, sagt Hans-Friedrich von Schierstädt.

14 Logistikhallen vorgesehen

Geplant ist ein Logistikzentrum mit 14 Hallen und 137 000 Quadratmetern Nutzfläche. Welches Unternehmen dort einzieht, ist nach Schierstädts Auskunft „völlig offen“. Laut Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) soll neben dem bisherigen Interessenten Log 4 Real auch das Unternehmen Panattoni im Gespräch sein. Neu ist außerdem eine 3,3 Hektar große Fläche für Kleingewerbe, die direkt an das jetzige Gewerbegebiet angrenzt. Dort will das Metallbauunternehmen BMU seine Fläche vergrößern, außerdem hat bereits das Elektrounternehmen Kramer aus Rangsdorf Interesse bekundet. Planerin Gerlinde Mack rechnet mit bis zu 800 neuen Arbeitsplätzen für Rangsdorf.

270 Fahrzeuge mehr in Spitzenstunden

Größter Kritikpunkt war die befürchtete Zunahme des Verkehrs. Laut einem aktuellen Gutachten nimmt der Verkehr in den Spitzenstunden am Nachmittag um 270 Fahrzeuge zu. 3000 zusätzliche Pkw und Lkw am Tag werden durch das neue Logistikzentrum erwartet. Ein Umbau der Kreuzung von B96 und Kienitzer Straße sowie Lärmschutzwände an der Bundesstraße, die Log 4 Real in Aussicht gestellt hatte, spielen in den jüngsten Planungen keine Rolle. „Wir haben die größte Zunahme des Verkehrs an der Kienitzer Straße“, sagte von Schierstädt. Der derzeitige Ausbaustandard der B96 reiche noch bis zum Jahr 2025. „Danach muss man sehen, ob Maßnahmen notwendig sind“, sagte er.

Von Christian Zielke

Im dritten Anlauf hat die Rangsdorfer Gemeindevertretung den zweiten Elektriker für den Bauhof bewilligt. Er soll das Problem der defekten Straßenbeleuchtung lösen das im Ort für immer mehr Frust und Unverständnis sorgt. Bis zum Herbst, so die Hoffnung, soll ein großer Teil der Laternen wieder leuchten.

01.08.2016

Vier Wochen lang war es relativ ruhig in Rangsdorf. Am Montag entlud sich der Ärger über die abgeschaltete Straßenbeleuchtung im Ort. Bürgermeister Klaus Rocher musste sich unangenehme Fragen nach seiner Verantwortung in dem Dilemma stellen lassen. Ein Datum, wann wieder Licht wird, nannte er nicht.

01.08.2016

Wenn sich schwule und lesbische Paare in Deutschland das Versprechen der ewigen Liebe geben, heißt das nicht heiraten, sondern ganz offiziell „verpartnern“. Christian und Andreas Günther waren die ersten – und schrieben damit Geschichte. Sie gaben sich am 1. August 2001 in Diedersdorf das Ja-Wort – vor genau 15 Jahren.

01.08.2016
Anzeige