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Teltow-Fläming Jetzt in Ludwigsdorf Platz für 220 Kinder
Lokales Teltow-Fläming Jetzt in Ludwigsdorf Platz für 220 Kinder
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09:00 16.03.2018
Bagger bis zum Horizont auf der Großbaustelle Ludwigsdorf: Im entstehenden Stadtteil leben künftig 5000 Menschen. Quelle: Foto: Abromeit
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Ludwigsfelde

Der Streit um den dringend nötigen Kita-Bau im künftigen Ludwigsfelder Stadtteil Ludwigsdorf ist beendet: Die erhöhte Kapazität von 220 Plätzen statt der ursprünglichen 170 befürworteten die Stadtverordneten einstimmig. Zur Neufassung dieses Beschlusses gehören zwei Bedingungen: Die Planung des Baus und der Außenanlagen ist den Stadtverordneten vorzustellen und für die Finanzierung ist ein Nachtragshaushalt vorzulegen.

Streit hatte es wegen der Unklarheit gegeben, warum die Bausumme für die deutlich größere Einrichtung erst reichen, dann plötzlich nicht mehr reichen sollte. Fakt ist, dass sich Bauleistungen wegen der riesigen Nachfrage derzeit drastisch verteuern. Andererseits braucht eine Kita bei 50 Kindern mehr auch mehr Platz, ob im Gebäude oder außen.

Neufassung gefällt dem Ausschussvorsitzenden

Da jedoch wegen des akuten Mangels an Kita-Plätzen in der Zuzugsstadt Ludwigsfelde der Druck herrscht, schnelle Entscheidungen treffen zu müssen, um den gesetzlichen Betreuungsansprüchen zu genügen, war es zu Missverständnissen zwischen Verwaltung und Stadtverordneten gekommen.

Jetzt erklärte Sozialausschussvorsitzender Frank Priefert (SPD) vor der Abstimmung: „Die Neufassung gefällt mir sehr.“ Ihn hatte geärgert, dass es die alte Fassung mit 170 Plätzen gegeben hatte, in einer Ausschreibung jedoch schon 220 Plätze standen, ohne die Stadtverordneten gefragt zu haben. „Das war für mich zwar kein Vertrauensbruch, hat mich aber traurig gemacht“, sagte er.

Rein formal habe er natürlich Recht, das sei nicht korrekt gewesen, so Bürgermeister Andreas Igel (SPD). Doch der Bau sei ein Prozess, und zwar vor dem Hintergrund der absolut schwer kalkulierbaren Kinderzahlen. „Wir hatten Heilungsbedarf und die Wahl zwischen Pest und Cholera – entweder wir schreiben noch mal aus und haben dann die Eltern im Rathaus oder wir haben gehandelt.“

Von Jutta Abromeit

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