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Johannische Sozialstation wird 25 Jahre alt

Sozialstation Ludwigsfelde Johannische Sozialstation wird 25 Jahre alt

Die Sozialstation Ludwigsfelde hat des Johannischen Sozialwerks hat am Donnerstag ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert – und mit ihr der Fahrdienst von Ludwigsfelde und Trebbin. Ins Leben gerufen hatten die Sozialstation vor 25 Jahren Schwester Susanne Schulz, damals noch Franke, und Hans-Jürgen Klavehn.

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Pflegedienstleiterin Melitta Borgwardt (l.) und ihre Stellvertreterin Irena Tzschacksch.

Quelle: Gudrun Ott

Ludwigsfelde. Am Donnerstag feierte die Sozialstation Ludwigsfelde des Johannischen Sozialwerks ihr 25-jähriges Bestehen, und mit ihr der Fahrdienst von Ludwigsfelde und Trebbin. Otto-Ewald Marek vom Johannischen Sozialwerk begrüßte unter anderem das Oberhaupt der Johannischen Kirche Josephine Müller und den Bürgermeister der Stadt Trebbin, Thomas Berger (CDU).

Ins Leben gerufen hatten die Sozialstation vor 25 Jahren Schwester Susanne Schulz, damals noch Franke, und Hans-Jürgen Klavehn. Am 28. Januar 1991 nahmen die beiden Sozialstationen Ludwigsfelde und Trebbin ihre Arbeit auf. Die damaligen Ludwigsfelder Gemeindeschwestern wurden übernommen. Mit ihren bestehenden Kontakten zu den Patienten begann der Aufbau der Station. Heute sind 71 Mitarbeiter nur in der Pflege beschäftigt. Das sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Pflegehelfer und Betreuungskräfte. Betreut werden zirka 300 Menschen in Ludwigsfelde, in den Ortsteilen und in der Friedensstadt in Blankensee.

Pflegedienstleiterin Melitta Borgwardt ist seit 1994 beim Johannisches Hilfswerk. Die gelernte Krankenschwester sagte: „Mir liegt am Herzen, dass die kranken Menschen verwöhnt und gut umsorgt werden. Schwerstkranke sollen den letzten Weg mit uns gemeinsam in ihrer häuslichen Umgebung gehen können.“ Den Menschen ihren letzten Willen zu lassen, ihnen zu helfen, ihre Würde zu bewahren, dass ist den Mitarbeitern der Sozialstation wichtig. „Hier arbeiten Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und das ist auch im Sinne des Trägers“, betonte die stellvertretende Pflegedienstleiterin Irena Tzschacksch. „Mir tut mein Glaube gut, die Unterstützung, die ich durch meine Familie erfahre und auch meine Katze Emma, die mit ihrem Schnurren und ihrer Sanftmut die Seele streicheln kann.“ Kranken Menschen zu helfen, ist ein Beruf, der sich auf das Wesentliche im Leben beschränkt, das wissen die Mitarbeiter.

Die Sozialstation ist auch Ausbildungsstätte. Zurzeit werden berufsbegleitend zwei Altenpfleger ausgebildet. Melitta Borgwardt und Irena Tzschacksch arbeiten seit mehr als 20 Jahren zusammen und beide eint die Freude am Beruf. Cornelia Thieme, examinierte Altenpflegerin, ist so etwas wie die Spezialistin für Menschen mit Haustieren. „Ich habe für Hund und Katze immer ein Leckerli dabei, denn auch kranke Menschen sind glücklich, wenn es ihren Tieren gut geht“, sagt sie.

Von Gudrun Ott

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