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Jubelnd dröhnt das Martinshorn

Fest zum 140-jährigen Bestehen der Luckenwalder Feuerwehr Jubelnd dröhnt das Martinshorn

Die Freiwillige Feuerwehr Luckenwalde besteht seit 140 Jahren. Das wurde am 23. Mai mit einem großen Fest gefeiert. Zum Auftakt führte ein Umzug durch die Kreisstadt von Teltow-Fläming. Es folgte Technikschau, Ehrungen und eine Party bis tief in die Nacht.

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Mit einem Umzug zu Blasmusik begann das Fest anlässlich des 140-jährigen Bestehens der Luckenwalder Feuerwehr.

Quelle: Matthias Butsch

Luckenwalde. So viel Tatütata war lange nicht. Doch dieses Mal verhieß der aufdringliche Klang der Martinshörner etwas Gutes. Am Sonnabend jubilierten die Hörner bei der Fahrt durch Luckenwaldes Straßen und die Rundumleuchten schmissen blaues Partylicht in den hellen Tag. Denn die Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt feierte ihr 140-jähriges Bestehen.

Das Fest begann mit einem beeindruckenden Umzug, der vom Bahnhof durch die Stadt zur Feuerwache führte. Angeführt von der Boßdorfer Blaskapelle und einem Marschblock der Luckenwalder Feuerwehrleute zog sich eine nicht enden wollende Kette von Fahrzeugen durch die Straßen. Die Zuschauer am Straßenrand erlebten eine Schau der Feuerwehrtechnik seit Gründung der Wehr. „30 Fahrzeuge sind dabei“, erklärte Torsten Fähnle, der den Umzug leitete, „und sie fahren nach Epochen geordnet.“ Das Interessante: So gut wie alle Fahrzeuge hatten die Prägung Luckenwalder Fabrikation.

Hintergrund

Im 19. Jahrhundert bestand eine Löschpflicht für Bürger. Da diese vernachlässigt wurde, gründete Luckenwaldes Bürgermeister Friedländer 1875 mithilfe des Männerturnvereins die Freiwillige Feuerwehr Luckenwalde.

Derzeit gehören dem Stadtfeuerwehrverband 74 Kameraden an, davon sind sechs Frauen und 46 Männer aktiv. Der Nachwuchsbereich umfasst 22 Kinder und Jugendliche.

Den Anfang machte – von zwei Pferden gezogen – die 1873 in der Luckenwalder Feuerwehrfabrik Herrmann Koebe gebaute Handspritze. Zu sehen waren die zu DDR-Zeiten im VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde ausgestatteten Fahrzeuge, dahinter fuhr die modernste Technik aus der Produktion der Firma Rosenbauer Feuerwehrtechnik Luckenwalde. All das war dann auf dem Festplatz rund um die Feuerwache zu besichtigen und zu bestaunen.

„Wir sind überrascht und freuen uns, dass so viele Luckenwalder gekommen sind und ihr Interesse bekunden“, sagte Feuerwehrleiter Jens Reichwehr, und der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes, Harald Groke, stimmte ihm zu. Auf dem Festplatz war allerhand zu erleben, von Feuerwehrvorführungen und Informationen zur Arbeit der Brandschützer über Kinderspiele und Gaumenschmaus bis zur Blasmusik bei Kaffee und Kuchen im Festzelt.

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Die Freiwillige Feuerwehr Luckenwalde feierte am 23. Mai ihr 140-jähriges Bestehen. Dazu gab es eine lange Parade durch die Kreisstadt von Teltow-Fläming sowie ein buntes Festprogramm.

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Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) würdigte bei einem kleinen Festakt am Abend die Leistungen der Luckenwalder Feuerwehr und zeichnete zusammen mit Wehrleiter Jens Reichwehr viele Kameraden für langjährige Mitgliedschaft und mit Beförderungen aus. Dann ging die Party richtig los. Bis weit in die Nacht wurde das 140-jährige Bestehen der Feuerwehr nicht mehr mit Tatütata, sondern zum Beat der Band „Monte Cristo“ gefeiert.

Von Matthias Butsch

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