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Jubiläum bei Jüterboger Johannitern

Wohnen im Alter Jubiläum bei Jüterboger Johannitern

Die Sorge, im Alter und bei Gebrechlichkeit Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu verlieren, teilen viele. Dass das nicht zwangsläufig so sein muss, zeigt sich am Beispiel der Betreuten Wohnenstätte, die die Johanniter in Jüterbog betreiben. Gestern feierten Bewohner, Mitarbeiter und Gäste das zehnjährige Bestehen der Einrichtung.

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Geschäftsführerin Birgit Scharmach und Einrichtungsleiter Andreas Bellmann im Plausch mit Bewohner Siegfried Schmidt.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. „Uns hätte nichts Besseres passieren können“, erzählen Edelgard und Siegfried Schmidt. Seit drei Jahren wohnen die beiden ehemaligen Trebbiner im Betreuten Wohnen des Jüterboger Seniorenzentrums der Johanniter. Am Donnerstag feierte die Einrichtung in der Grünstraße ihr zehnjähriges Bestehen.

Die eigenen vier Wände sind ein hohes Stück Lebensqualität

Einen „Kindergeburtstag“ nannte Johanniter-Geschäftsführerin Brigitte Scharmach das erste Jubiläum in der noch jungen Einrichtung. Für sie selbst sei das Haus die schönste Senioreneinrichtung, die sie kenne. Auch im Alter in den „eigenen vier Wänden“ die Tür hinter sich zumachen zu können, sei ein hohes Stück Lebensqualität. Die behinderten- und seniorengerechte Ausstattung der Wohn-, Küchen- und Sanitärräume, die Möglichkeit zur Rund-um-Betreuung und die Unterstützung in Alltagsdingen, etwa bei Arztbesuchen, beim Einkauf oder im Haushalt, nannte sie beispielhaft.

„Die Bewohner haben immer ein Lächeln im Gesicht“

Lobende Worte fand auch Bürgermeister Arne Raue (parteilos), der die positive Ausstrahlung des Hauses und seiner Bewohner würdigte. „Die Menschen, die hier wohnen, haben immer ein Lächeln im Gesicht und noch nie einen Grund zur Klage geäußert“, so Raue. Das Seniorenwohnzentrum an sich, zu dem auch die ambulante Pflegestation und das Seniorenwohnheim im Planeberg gehören, habe mit seinen offenen Veranstaltungsangeboten für ihn einen wichtigen Platz im öffentlichen Leben der Stadt.

Kleiner Ausflug in die Geschichte des Hauses

Einen Überblick über die Geschichte des Gebäudes und die der Wohnstätte gab Einrichtungsleiter Andreas Bellmann in seiner Festrede. Die ältesten Unterlagen stammen aus dem Jahr 1876 und belegen ein Wohnhaus mit Ladengeschäft und Seitengebäude. Gut einhundert Jahre später gab es sogar eine Gastwirtschaft im Haus. 2005 übernahmen die Johanniter das ihnen vererbte Gebäude. Nach einjähriger Umbauzeit zogen am 31. März 2006 die ersten Mieter in das Betreute Wohnen ein. Zwei Zwei- und acht Einraumwohnungen bieten den Bewohnern altersgerechten Komfort.

Von Uwe Klemens

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