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Jubiläum im Johanniter-Seniorenzentrum

Jüterbog Jubiläum im Johanniter-Seniorenzentrum

Den Johanniter-Standort zu erhalten und Senioren ein würdevolles Zuhause zu bieten waren vor zehn Jahren die Gründe, neben bereits bestehenden Angeboten ein weiteres zu schaffen. Nun, ein Jahrzehnt später, darf auf das Erreichte auch mal angestoßen werden. Eine Woche lang wird nun gefeiert.

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Die 94-jährige Dorothea Lüderitz (li.) und die zehn Jahre jüngere Dorothea Morschner haben sich für ein schöneres Heim gerne die Finger mit Blumenerde geschwärzt.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Der Hof hinter der freundlichen Fassade des Johanniter-Seniorenzentrums im Planeberg gleicht einer Oase, seit Wochenbeginn noch ein Stückchen mehr. Am Montag haben die Bewohner die Balkons ihrer Gemeinschaftsräume mit frischbepflanzen Blumenkästen geschmückt. Genau zehn Jahre ist es her, dass die alte, jahrelang nur noch als Bauruine stehende Molkerei abgerissen wurde um Platz für die Senioreneinrichtung zu machen. Mit einer Festwoche begehen Bewohner und Mitarbeiter nun das Jubiläum.

Pflegedienstleiterin Marika Möhle gehört nicht nur zu den acht Mitarbeitern, die von Anfang an mit dabei sind, sondern war bereits während der Bauphase an der Planung der Ausstattung beteiligt. Müsste sie heute noch mal von vorn anfangen, würde sie die Gruppenräume noch großzügiger gestalten. Denn entgegen aller damaligen Unkenrufe seitens der Pflegekassen, hat sich das für 75 Bewohner konzipierte Haus rasch gefüllt. „Am Ende haben wir uns mit Qualität in der Pflege und dem Wohngruppenkonzept neben den beiden in der Stadt bereits bestehenden Senioreneinrichtungen etablieren können“, sagt Möhle.

Johanniter wollten in Jüterbog bleiben

„Auch der Erhalt des Johanniter-Standorts Jüterbog war ein wichtiger Grund, hier zu bauen“, sagt Einrichtungsleiter Andreas Bellmann und erinnert an die damals kurz zuvor erfolgte Schließung des Johanniter-Krankenhauses. Für einige der dort Beschäftigten wurde das Seniorenhaus zum beruflichen Rettungsanker.

„Die positiven Feedbacks seitens unserer Bewohner und deren Angehörigen bestätigen, dass das Konzept angenommen wurde und das Klima im Haus stimmt“, sagt Bellmann. Auch im öffentlichen Leben der Stadt spielt das Seniorenzentrums mit seinen für jedermann offenen, kulturellen Angeboten eine wichtige Rolle. Kooperationsverträge mit vier Kindergärten und mit der Wiesenschule stehen nicht nur auf dem Papier, sondern werden zum gegenseitigen gelebt. Gemeinsame Sportfeste und Kreativnachmittage fördern so das Miteinander und das Verständnis für die jeweils andere Generation. Weitere Kooperationspartner sind das Netzwerk Gesunde Kinder des Landkreises und die Jüterboger Nikolai-Kirchgemeinde. In dieser Woche werden sich viele dieser Partner im Planeberg als Gratulanten unter die Gäste mischen.

Festwoche für Jung und Alt

Das Sportfest für Kinder im Vorschulalter ist die erste Festwochen-Aktion. „Unsere Gäste sind die Kitas, die uns auch sonst regelmäßig besuchen“, sagt Bellmann. „Die Kinder und die Senioren kennen sich und werden nun gemeinsam Sport treiben. Die Zahl 10 spielt wegen des Jubiläums an allen Stationen eine besondere Rolle.“

Einen Rückblick auf das erste Jahrzehnt bietet die Fotoausstellung, die am Mittwoch um 10.15 Uhr eröffnet wird. Jeder ist willkommen. Dasselbe gilt für den Festgottesdienst, der am Donnerstag um 10.30 Uhr im Abtshof stattfindet, und für das eigentliche Jubiläumsfest, das am Freitag um 15.30 Uhr beginnt. Ein Festakt mit geladenen Gästen findet an diesem Tag bereits am Vormittag statt. Am Abend steigt dann noch ein Mitarbeiterfest.

Von Uwe Klemens

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