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Jubiläum im Luckenwalder Kieztreff

10 Jahre Mehrgenerationenhaus Jubiläum im Luckenwalder Kieztreff

Der Kieztreff in Luckenwalde dient seit zehn Jahren vielen Zwecken und erfüllt eine ganze Reihe von Aufgaben, die in und um Luckenwalde wahrgenommen werden. Am Freitagnachmittag feierte man das runde Jubiläum. Auch nach einem Jahrzehnt wird das Haus gut genutzt und ist „gut in Schuss“, wie die Vorsitzende des Landesseniorenrats, Sieglinde Heppener, sagte.

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Sieglinde Heppener (r.) erinnerte sich an die Anfangsjahre des Kieztreffs.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Hausaufgabenhilfe, Sprachförderung, Kinderbetreuung, Deutschkurse und viele Treffen zum gemütlichen Beisammensein – damit ist noch längst nicht alles aufgelistet, was unter dem Dach im Haus Burg 22d in Luckenwalde stattfindet. Untergebracht sind etwa noch die Schuldnerberatung, der Jugendmigrationsdienst und das Büro des mobilen Jugend- und Sozialarbeiters. Das Mehrgenerationenhaus als Bürger- und Kieztreff erfüllt viele Aufgaben und Wünsche und das seit nunmehr zehn Jahren.

Erinnerung an 75. Geburtstag

Am Freitagnachmittag wurde dieses Jubiläum gebührend gefeiert. Dazu hatte das Diakonische Werk Teltow-Fläming als Träger des Bürger- und Kieztreffs alle ehrenamtlichen Mitstreiter, Projektteilnehmer, Gäste und Nachbarn eingeladen. Leiterin Andrea Boche freute sich besonders über den Besuch von Sieglinde Heppener, Vorsitzende des Seniorenrates des Landes Brandenburg und frühere SPD-Landtagsabgeordnete. Und die erinnerte sich noch gern an ihren 75. Geburtstag, den sie vor sieben Jahren hier im Kieztreff gefeiert hatte und zeigte Kinderzeichnungen, die sie damals geschenkt bekommen hatte. Heppener freute sich, dass das Haus „gut in Schuss“ ist, bedauerte aber, dass die Schaukel, die von ihrem damaligen Geburtstagsgeld angeschafft wurde, nicht mehr einen so guten Eindruck macht.

„Von Anfang an war das Mehrgenerationenhaus ein Ort, wo man sich treffen und miteinander reden kann“, sagte Sieglinde Heppener. Gerade bei alten Menschen herrsche oft das Gefühl vor, nicht mehr gebraucht zu werden, vor allem wenn man niemanden habe, mit dem man reden kann. Dagegen helfe der Kieztreff.

Dank an Ehrenamtler

Heidrun Förster, dem Mehrgenerationenhaus seit Anfang an durch mehrere Projekte verbunden, dankte vor allem den Ehrenamtlichen, die sich in all den Jahren engagiert haben. Für viele von ihnen sei daraus eine dauerhafte Beschäftigung erwachsen – wenn auch woanders. Aber das Haus habe als Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt gedient.

Christiane Witt, Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte des Kreises lobte die vielen Veranstaltungen und Angebote des Hauses und hofft, dass es weiterhin finanziell unterstützt wird. Im Hof und in den Räumen wurde anschließend fröhlich gefeiert.

Von Hartmut F. Reck

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