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Teltow-Fläming Jubiläum in der Kita „Pusteblume“
Lokales Teltow-Fläming Jubiläum in der Kita „Pusteblume“
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00:28 31.05.2018
Der Kita-Chor unter Leitung von Musiklehrer Volker Reichert bestritt das Festprogramm zum „Pusteblume“-Jubiläum. Quelle: Uwe Klemens (2)
Lichterfelde

„Hier war damals eigentlich nichts, außer ein paar Räumen, die zur Unterbringung von Kindern nicht hergerichtet waren“, erinnert sich Lichterfeldes dienstälteste Kindergärtnerin Elke Püschel. 27 Jahre liegt dieses „damals“ zurück. Um die teure Miete und die immensen Heizkosten zu sparen, zog die Werbiger Kita mit 50 Kindern ins leerstehende, ehemalige Lehrlingswohnheim im benachbarten Lichterfelde. Als zwei Jahre später die Trennung zwischen Krippe und Kindergarten aufgelöste wurde, musste für die nun neue Kita ein passender Name her. Der Blick aus dem Fenster auf den ehemalige Fußballplatz der Lehrlinge, gab den Ausschlag. „Dort, wo wir heute unseren tollen Spielplatz haben, standen damals nur Unkraut und jede Menge Pusteblumen“, erinnert sich Püschel.

Stück für Stück zur sehenswerten Kita

Wie aus dem Provisorium ohne kleinkindgerechte Sanitäranlagen, ohne kuschlige Rückzugsräume und Kreativecken Stück für Stück eine richtige Kita wurde, gab es beim Jubiläumsfest am vergangenen Freitag in Form einer kleinen Ausstellung zu sehen. Das große Festzelt der Gemeinde war gerade ausreichend, um all die vielen Eltern, Großeltern und Ehemaligen zu fassen. Die Eltern, von denen viele einst selbst „Pusteblume“-Kind waren, hatten in den Tagen zuvor noch einmal alle Spielgeräte mit frischer Farbe versehen und ebenso bunte Kuchen für’s Festbuffet kreiert.

In einer recht kurz gehaltenen Rede dankte Einrichtungsleiterin Marita Schwalm all jenem, die sich im Laufe der Jahre für’s Schönerwerden der Einrichtung eingesetzt haben. Angefangen vom Hausmeister, über die Eltern und Sponsoren bis hin zur Feuerwehr, die bei keinem Fest fehlt und auch diesmal wieder zu Blaulichtfahrten durchs Dorf einlud. Der Kita-Förderverein „Kunterbunte Pusteblume“ blieb unerwähnt, obwohl auch dessen Engagement auf dem Gelände unübersehbar ist.

Dichter dran an den Befindlichkeiten

„Uns ist es sehr wichtig, dass wir auch nach dem Beitritt zum Amt Dahme weiterhin als Gemeinde Träger der Kita bleiben um mitbestimmen zu können, was hier passiert“, versicherte Bürgermeister Matthias Wäsche (parteilos) als einziger Gastredner in seiner kurzen Ansprache. „Als Gemeinde sind wir viel dichter dran an der Stimmungslage und an den Bedürfnissen und können angemessen darauf reagieren. Wäre der Träger das Amt, würden Entscheidungen viel komplizierter zustande kommen und immer in Abwägung mit den Dingen in den Kitas anderer Gemeinden“, so Wäsche.

Lächeln über die Tränen von einst

Gut erinnern an die kindlichen Tränen, die sie vergoss, als ihre Lieblingstante Anita die Kita verließ, kann sich die Reinsdorferin Sara Schuhmacher, die sechs Jahre lang „Pusteblume“ war. Heute lächelt die 22-Jährige, deren eineinhalbjährige Tochter Lea inzwischen die Einrichtung besucht, über den Kummer von damals. „Außer Tante Anita waren da ja noch die anderen Erzieherinnen, die supernett waren. Dass meine Tochter hierher gehen soll, stand für mich außer Frage“, sagt die junge Mutter, die ihr Kind inmitten der übrigen 67 Mädchen und Jungen gut aufgehoben weiß.

Von Uwe Klemens

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