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Jüterbog lädt Niederer Fläming zur Fusion ein

Freiwilliger Zusammenschluss Jüterbog lädt Niederer Fläming zur Fusion ein

Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) befürwortet eine Fusion mit der Nachbargemeinde Niederer Fläming. Er würde die Landesprämie für einen freiwilligen Zusammenschluss den Vereinen in den neuen Ortsteilen zur Verfügung stellen. Doch auch das Amt Dahme ist für eine Fusion mit Niederer Fläming aufgeschlossen.

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Bürgermeister Arne Raue ist einer Fusion von Jüterbog mit Niederer Fläming interessiert.

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Der Jüterboger Bürgermeister Arne Raue (parteilos) befürwortet eine Eingliederung der Gemeinde Niederer Fläming in die Stadt Jüterbog. Nachdem die Gemeindevertreter von Niederer Fläming ihre Verwaltung beauftragt hat, Gespräche zu freiwilligen Zusammenschlüssen mit allen Nachbarkommunen zu führen, teilte Raue mit, dass die Bürger von Niederer Fläming „in Jüterbog jederzeit willkommen sind“. Beide Gemeinden hätten schon jetzt viele Berührungspunkte in Geschichte, Kultur und Tourismus, aber auch auf Verwaltungsebene – etwa in der AG Niederer Fläming.

Bürgermeister David Kaluza sucht Fusionspartner für die Gemeinde Niederer Fläming

Bürgermeister David Kaluza sucht Fusionspartner für die Gemeinde Niederer Fläming.

Quelle: Gertraud Behrendt

Raue äußerte zudem das Angebot, die Landesprämie für einen freiwilligen Zusammenschluss in Höhe von 500 000 Euro vollständig allen Vereinen aus der Gemeinde Niederer Fläming zu Gute kommen zu lassen. Er würde sich bei seinen Stadtverordneten für einen entsprechen Beschluss einsetzen. Die Gemeindevertreter von Niederer Fläming könnten dann die Verteilung bestimmen.

Raue mit Erfahrungen aus Glindow und Werder/Havel

Raue habe mit diesem Modell in seiner Amtszeit als Bürgermeister von Glindow (Potsdam-Mittelmark) bei der Eingemeindung nach Werder/Havel gute Erfahrungen gemacht. „Ich möchte damit nicht zuletzt die gewachsene Eigenständigkeit und Identität der Gemeinde unterstreichen und fördern“ sagte Raue. Er fügte hinzu, dass die Einladung zur Fusion und die Überlassung der Prämie an die Vereine auch für die Nachbargemeinde Niedergörsdorf gelte.

SPD-Abgeordneter sieht Diskussionsbedarf

Der Jüterboger Stadtverordnete und Landtagsabgeordnete Erik Stohn (SPD) begrüßte die Initiative von Niederer Fläming. „Nur durch Fusionen können kleine Gemeinden sich Handlungsspielräume und Investitionen sichern“, sagte er. Das Angebot des Bürgermeisters müsse laut Stohn erst einmal darauf geprüft werden, ob es mit dem Haushaltssicherungskonzept vereinbar sei.

Amtsdirektor Frank Pätzig hält einen Zusammenschluss seiner Dahmer Amtsgemeinden mit Niederer Fläming für sinnvoll

Amtsdirektor Frank Pätzig hält einen Zusammenschluss seiner Dahmer Amtsgemeinden mit Niederer Fläming für sinnvoll.

Quelle: Gertraud Behrendt

Neben Jüterbog ist auch das Amt Dahme an einer Fusion mit Niederer Fläming interessiert. Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos) sei „aufgeschlossen“ für die Idee. Dahme sei das einzige Amt im Landkreis, das Amtsmodell halte er im ländlichen Raum für eine brauchbare Lösung. „Innerhalb des Amtes geht die Selbstständigkeit der Gemeinden trotz der großen Flächen nicht so schnell unter“, sagte Pätzig. Gemeinsam mit Niederer Fläming wäre das Amt 438 Quadratkilometer groß. „Dann müsste man auch ernsthaft über eine Außenstelle der Verwaltung nachdenken“, sagte Pätzig.

Von Peter Degener

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