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Jüterbog 1. Spatenstich für den Scholl-Hort
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog 1. Spatenstich für den Scholl-Hort
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10:32 14.03.2019
1. Spatenstich für den Scholl-Hort Quelle: Hartmut F. Reck
Jüterbog

„Das ist doch ein schönes Ereignis“, freute sich Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) am frühen Mittwochnachmittag, als er die etwa 30 Anwesenden begrüßte, die zum ersten Spatenstich für den Hortneubau auf dem Gelände der Scholl-Schule erschienen waren. Grund zu feiern gab es laut Raue in zweierlei Hinsicht. Erstens wird in Jüterbog trotz knapper Mittel wieder gebaut und zweitens erhalten Schollschule und Hort eine Erweiterung. Obendrein leiste sich die Stadt demnächst gleich mehrere Baustellen und das vor allem im sozialen Bereich, betonte Raue, wie im Hort Lindenschule und nach dem bevorstehenden Umzug in der Wiesenschule.

Von der Asbestbaracke zum hochwertigen Neubau

Was aber den Neubau auf dem Scholl-Schulhof betreffe, so der Bürgermeister, habe es seit 2016 viel zu regeln gegeben. Damals im Juli 2016 war die Baracke komplett abgebrannt. Sie diente zuvor als Werkstatt für den Hausmeister und als Lager für die Hort-Spielgeräte. Diese wurden zwar nach dem Brand mit Hilfe von Spenden wieder angeschafft, aber irgendwie fehlten dann doch die Unterbringungsmöglichkeiten. Was jetzt den Begriff „Ersatzneubau“ betreffe, so Raue, treffe das den Kern der Sache auch nicht. Schließlich sei es weit mehr als ein Ersatz für die ehemalige Asbestbaracke. „Hier entsteht keine neue Baracke, sondern ein hochwertiges Gebäude mit Hort und Schülerspeisung“, so Raue. Das hat dann den Vorteil, dass Küche und Speiseraum nicht mehr im Keller der Schule untergebracht sein werden. Außerdem werde die Doppelnutzung von Klassenräumen als Horträume im Hauptgebäude zumindest verringert.

Ein Jahr Bauzeit

Der Bau des neuen Mensagebäudes soll etwa ein Jahr dauern. Mit der Eröffnung rechnet das Bauamt etwa nach den Osterferien 2020, so Bauamtsleiterin Kira Wenngatz. Die Kosten liegen bei 880.000 Euro. Davon übernimmt die Versicherung 230.000 Euro für den Wiederaufbau. 585.000 Euro sind an Fördermitteln aus dem Kommunalen Investitionsfördergesetz für Schulinfrastruktur beantragt worden.

Baumatsleiterin Kira Wenngatz (r.), Planerin Veronika Leder (M.) und Bürgermeister Arne Raue (l.) schauen in die Planungsunterlagen. Quelle: Hartmut F. Reck

Die Außenmaße sind mit 30,5 Meter so lang wie vorher, erläuterte Veronika Leder, Inhaberin des Ingenieurbüros Schmidt und Partner aus Jessen, das die Planung und Baubetreuung übernommen hat. Die Breite betrage 12,50 Meter gegenüber den ursprünglichen zehn Metern.

Speiseraum kann unterteilt werden

Der Hauptraum ist etwa 170 Quadratmeter groß und bietet Platz für 120 Kinder, die gleichzeitig dort essen können. Nach der Schulspeisung kann der Raum in der Mitte durch eine Trennwand in zwei Teile geteilt werden. Dahinter befindet sich die Essensausgabe und die Küche. Der Rest des Gebäudes besteht aus Toiletten, Garderobe und technischen Betriebs- und Lagerräumen, so dass auch der Hausmeister wieder Platz zur Verfügung hat.

Räumliche Entspannung

„Wir freuen uns über den zusätzlichen Platz“, sagte die stellvertretender Schulleiterin Sylvia Schreier der MAZ, „auch weil wir nächstes Schuljahr mit 16 Klassen eine mehr haben werden als jetzt. Bei der Doppelnutzung einiger Klassenräume werde es aber weiterhin bleiben.

Derzeit besuchen 317 Schüler die Grundschule. Davon gehen etwas mehr als 200 in den Hort.

Von Hartmut F. Reck

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