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Jüterbog Beifall für neuen Spielplatz
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Beifall für neuen Spielplatz
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11:27 22.07.2013
Die Kinder schaukelten vergnügt auf dem neuen Spielplatz. Quelle: G. Behrendt
Hohenahlsdorf

„Er wurde bereits am 13. Juni aufgebaut“, sagte Ortsvorsteher Thomas Grahl. „Wir mussten ihn erst absperren“, ergänzte David Kaluza. Der Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming erläuterte, dass die technische Abnahme abzuwarten gewesen sei. Auch in der Kita habe man warten müssen. „Erklären Sie mal Kindern, dass sie ein Gerät, das vor ihrer Nase steht, nicht nutzen dürfen.“ Zum Glück sei der ursprüngliche Termin vom Juli gestrichen worden; wenige Tage später sei die Abnahme passiert. Alles habe gut geklappt.

Warten am Kuchenzelt. Quelle: G. Behrendt

So wurde auch der Bürgermeister mit Beifall für seine Rede bedacht. Doch der gebührt auch den drei Elternpaaren, die den Pflegevertrag mit der Gemeinde unterzeichnet haben. „Wir sind aber sechs Elternpaare, die sich um den Platz kümmern, den Sand säubern und gucken, ob was kaputt ist“, sagt Heiko Querhammel, sozusagen Boss der Elterninitiative. Er kündigte an, dass im Herbst noch eine Bank für die Älteren aufgestellt werden soll. Eine steht schon an der Wippe. Nachmittags hat der Spielplatz Schatten, was bei den gegenwärtigen Temperaturen durchaus von Vorteil ist.

Laura Rabe sitzt am liebsten auf der Netzschaukel. Sie ist jetzt bei Oma und Tante zu Besuch, stammt aber aus Havelberg. Paula Theresa wohnt in Hohenahlsdorf und findet die Schaukel auch toll. Etwa 15 bis 20 Kinder bis zu zwölf Jahren nutzen die neuen Geräte, die in Langenlipsdorf produziert worden sind. Die Sponsoren, neun Betriebe, Feuerwehr und honorige Hohenahlsdorfer, waren am Kletterturm aufgelistet; darunter die Sparkasse, deren Filialeiter Thomas Sandner mit seiner Enkeltochter zum Fest gekommen war.

Dem Mädchen gefiel nicht nur der Spielplatz, es hatte sichtlich Freude an der „Kleinen Ließener Blasmusik“. Die sorgte auch dafür, dass die Senioren mal wieder tanzen konnten. Doch ehe sie aufs Parkett drängten, bildete sich mehrmals eine lange Warteschlange am Kuchenzelt. Mehr als 20 Torten und ein knappes Dutzend Kuchen hatten die Hohenahlsdorfer Frauen in runden Formen und auf Blechen gebacken. Die Vielfalt sorgte für Probleme, Entscheidungen zu treffen und dabei an die Figur zu denken. Deftiges hatten Hanno Schneider und die Gaststätte „Bauernstübel“ zu bieten.

Nachdem der Ortsvorsteher das Mikro beiseite gelegt hatte, ging er zur Kegelbahn und testete sein Können. Die Kinder stürmten wenig später die Hüpfburg, kaum dass sie aufgeblasen war.
Bis zum Programm am Nachmittag war Zeit, Neuigkeiten auszutauschen, Bekannte zu treffen und die verschiedenen Stände zu begutachten. An einem gab es beispielsweise Waffeln, aber auch Stauden und Zimmerpflanzen, kleine Ableger sowie richtig große Töpfe, so mit einem Affenbrotbaum. Ab und zu stand, so an Zwiebeln für Kugellauch und Tagetes, kein Preis, sondern „Verhandlungsbasis“. So dürften auch Leute ihren Spaß gehabt haben, die gern handeln. Allerdings waren die Preise so niedrig, dass der Verhandlungsspielraum eher gering gewesen sein kann.

Für den Abend wurde „Puhls Disko“ aus Herzberg erwartet. Wer zu lange zum Schwof war, musste sich gestern keine Gedanken über das Mittagessen machen. Fürs Frühschoppenprogramm war zur Essenszeit deftige Erbsensuppe eingeplant.

Von Gertraud Behrendt

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