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Jüterbog Besichtigung vor Ort zeigt, was 2018 zu tun ist
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Besichtigung vor Ort zeigt, was 2018 zu tun ist
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00:18 29.04.2017
Fortschritt in Rietdorf: Ein Teil des Gehwegs ist nach rund vier Wochen Reparaturarbeiten wieder schön. Quelle: Isabelle Richter
Ihlow

Der Bürgermeister der Gemeinde Ihlow, Werner Schröder (parteilos), und Vertreter aus allen Ortsteile begaben sich am Montag wieder einmal auf Gemeinderundfahrt. Dabei wurden Projekte besichtigt – als Entscheidungshilfe für das Haushaltsjahr 2018.

Probleme mit Müll und Regenwasser in Ihlow

Gestartet wurde in Ihlow. Dort ging es zum Fichtenpfuhl, der den Dorfbewohnern schon seit geraumer Zeit Sorgen bereitet. Immer wieder wird dort illegal Müll abgeladen – von Gartenabfall bis Bauschutt ist alles dabei. Deshalb besprachen die Tour-Teilnehmer, ob sinnvollerweise Verbotsschilder aufgestellt werden sollten. Ein weiteres Problem: Die am Fichtenpfuhl entlang führende Straße steht bei starkem Regen häufig unter Wasser, da der Ablauf nicht mehr funktioniert. Grund für die Verstopfung sind unter anderem mehrere große Tannen und deren abfallende Nadeln. Das Fällen der Bäume wurde bisher nicht genehmigt. Michael Lehmann von der Dahmer Amtsverwaltung nahm den Punkt zwar ins Protokoll auf, sah jedoch in der Säuberung des Ablaufes keine Lösung von langer Dauer. Er schlug stattdessen eine Sickermulde vor. Eventuell könne man sich auch darauf einigen, „wenigstens einen Baum wegzunehmen, damit die Mulde ein bisschen frei ist“, so Lehmann.

Ein weitere Baustelle besteht nahe des Friedhofs in der Dorfstraße 12 und 13. Auf dem Sandweg, der zwischen den Häusern hindurch zur LPG führt, kommt es bei Regenfall ebenfalls häufig zu Wasserstau. Bei Durchfahrten werden regelmäßig Fassaden bespritzt. Amtsmitarbeiter Lehmann hält Naturschotter dort für geeignet, „damit das Wasser versickern kann.“

Gehwegreparaturen in Rietdorf

Während in Ihlow noch einige Baustellen warten, gab es in Rietdorf einen neuen Fortschritt zu begutachten. Ein Teil des Gehwegs wurde dort in rund vier Wochen repariert und gilt seit Dienstag als fertig. Weitere Reparaturen sollen folgen. Auch das Feuerwehrgebäude erstrahlt bereits in modernem Glanz. Die Umrandung könnte jedoch noch etwas aufgehübscht werden, fanden die Teilnehmer der Gemeinderundfahrt. Dort ist derzeit nur noch ein Unkraut-Sand-Gemisch. Nach dem Resümee in Rietdorf ging es weiter nach Bollensdorf und Mehlsdorf.

Platz für halbanonyme Bestattungen

Auf dem Bollensdorfer Friedhof soll ein Bereich für halbanonyme Bestattungen entstehen. In Mehlsdorf gibt es diesen bereits. Dafür steht dort das von Pilz befallene Rindenmulch des Kinderspielplatzes auf der Instandsetzungs-Liste.

Von Isabelle Richter

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