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Jüterbog Wie soll sich Jüterbog entwickeln?
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21:07 03.01.2019
Falk Kubitza und Gregor Mews wollen von den Jüterbogern wissen: Wie soll es weitergehen in unserer Stadt? Quelle: Victoria Barnack
Jüterbog

Schlafstadt – Diesen Titel wollen die Jüterboger loswerden. „In diesem Jahr können wir entscheidend mitbestimmen, wie sich unsere Stadt entwickeln und präsentieren will“, sagt Falk Kubitza (SPD). Der Vorsitzende der Jüterboger Stadtverordnetenversammlung möchte den Jüterbogern deshalb noch vor den Wahlen im Mai und September auf den Zahn fühlen. Am 23. Januar lädt er zum Bürgerdialog ins Kulturquartier. Gemeinsam sollen Perspektiven für eine lebens- und liebenswerte Stadt entstehen.

„Nicht nur verwalten, sondern gestalten“

„Unsere Stadt wollen wir nicht nur verwalten, wir wollen sie auch gestalten“, erklärt der Lokalpolitiker mit Blick auf die Wahl. Denn wer im Mai in den Jüterboger Stadtrat gewählt wird, kann fünf Jahre lang die Geschicke der Stadt mitleiten. „Die Frage ist nun: In welche Richtung soll es gehen? Die Stadt soll nicht nur lebenswert sein, sie soll auch liebenswert werden“, sagt Kubitza.

In dem Forum soll es deshalb um die Zukunft Jüterbogs gehen, aber auch darum, wie man diese Zukunft aktiv und im Sinne der Einwohner entwickelt. „Das betrifft die Sanierung eines einzelnen Stadtturms genauso wie die Entwicklung eines ganzes Stadtteils wie Jüterbog II“. Auch für die anstehende Überarbeitung des Flächennutzungsplanes könnten die erarbeiteten Ideen nützlich sein, hofft Kubitza.

Im Stadtteil Jüterbog II ist viel Platz und Entwicklungspotenzial. Quelle: Dolphin Trust

Zum Auftakt des Bürgerdialogs soll es einen Vortrag von Gregor Mews geben. Der Experte für urbane Entwicklung stammt aus Jüterbog. „Meine Heimatstadt hat mich geformt“, sagt Mews, der inzwischen international arbeitet und eine Organisation mit Sitz in Australien leitet. Mit dem Forum und seiner Expertise will er Jüterbog etwas zurückgeben. „Denn ohne Ideen und Menschen, die dahinter stehen, kann keine Zukunft entstehen, die eine Stadt liebenswert machen“, sagt er.

Eingeladen sind zudem Stadtplanerin Katrin Bruckbauer, ein Vertreter des Brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, Celina Fischer als Vorsitzende des Jüterboger Jugendbeirates und Sik-Holz-Geschäftsführer Klaus-Peter Gust. „Nach der Talkrunde im Podium soll es in jeden Fall in die Diskussion mit den Bürgern gehen“, sagt Kubitza, der auf viele neue Ideen für seine Heimatstadt hofft.

Bürgerforum am 23. Januar

Das Forum „Urban Talks: Perspektiven für eine liebenswerte Stadt“ findet am Mittwoch, den 23. Januar, um 19 Uhr im Kulturquartier im Mönchenkloster statt. Der Eintritt ist frei.

Von Victoria Barnack

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