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Jüterbog Diskussion um Kühlanhänger für die Feuerwehr
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Diskussion um Kühlanhänger für die Feuerwehr
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09:02 03.11.2018
Im August überreichte Staatssekretär Martin Gorholt den Scheck persönlich in Jüterbog. Quelle: Isabelle Richter
Jüterbog

Bei der Scheckübergabe im Sommer war die Freude groß: 8500 Euro überreichte der Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Martin Gorholt (SPD), den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Jüterbog im August. Der Geldsegen sollte Ausdruck des Dankes an die Brandschützer sein. Sie waren aufgrund der zahlreichen Waldbrände im Sommer an ihre Belastungsgrenzen gestoßen. Von dem Geld sollte ein neuer Kühlanhänger angeschafft werden. Mit ihm könnten die Rettungskräfte in Zukunft bei längeren Einsätzen mit gekühlten Getränken versorgt und auch Sitzgelegenheit transportiert werden.

Kein Eigenanteil von der Stadt

Im Nachhinein gab es jedoch Diskussionen über die geplante Beschaffung. Denn wenn die Kommune den Kühlanhänger für seine Feuerwehr kauft, würde ein Eigenanteil fällig. Der könnte bis zu 20 Prozent betragen. Bürgermeister Arne Raue (parteilos) wollte zu dem Geld vom Land aber keine zusätzlichen eigenen finanziellen Mittel beisteuern. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir keinen Cent dazugeben sollten“, sagte er, „wenn das Land mit 8500 Euro ankommt, sollte die Anschaffung damit auch voll finanziert sein.“

Die Lösung: Feuerwehrverein springt ein

Auch unter den Stadtverordneten sorgte das Thema für Diskussionen. Erik Stohn (SPD) plädierte in der jüngsten Sitzung für eine schnelle Lösung, damit der Scheck nicht nur symbolisch bleibe. „Wir sollten einen Verein finden, über den der Kühlanhänger gekauft wird“, sagte er, „dann müsste die Stadt keinen Eigenanteil leisten.“ Auf MAZ-Anfrage bestätigte Bürgermeister Raue nun: „Der Kühlanhänger soll über den Feuerwehrverein angeschafft werden.“

Von Victoria Barnack

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