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Jüterbog Ein Jahr Netzwerk Gesunde Kinder in Jüterbog
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Ein Jahr Netzwerk Gesunde Kinder in Jüterbog
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00:29 02.11.2018
Netzwerk-Koordinatorin Annika Seiler (l.) und Mitarbeiterin Ulrike Höhne haben am neuen Standort in Jüterbog unter anderen eine Kleidertauschbörse eingerichtet. Quelle: Victoria Barnack
Jüterbog

Gut besuchte Krabbelgruppen, ein regelmäßiges Schwangerenfrühstück und viele neue Ideen: Ein gutes erstes Jahr liegt hinter dem neuen Standort des Netzwerks Gesunde Kinder. Vor zwölf Monaten wurden die neuen Räume in der Jüterboger Innenstadt eröffnet – die zweite Präsenz neben Ludwigsfelde im ganzen Landkreis Teltow-Fläming. „Der Zuspruch in Jüterbog hat sich gut entwickelt“, berichtet die leitende Koordinatorin des Netzwerks, Annika Seiler.

Die verschiedenen Angebote würden gut angenommen, erklärt sie. Bis zu 15 junge Familien nehmen beispielsweise immer dienstags am Brabbel- und Krabbeltreff teil. Auch das Schwangerenfrühstück einmal im Monat würde inzwischen gute Zuläufe verzeichnen, so Seiler.

Der Vorlesenachmittag im Netzwerk Gesunde Kinder ist eines der inzwischen etablierten Angebote am Jüterboger Standort. Quelle: Uwe Klemens

„Im Süden des Kreises braucht es andere Zugangswege, um die Familien zu erreichen“, sagt die Koordinatorin über den Start am neuen Standort. Anders als im Norden seien die eigenen Räume der Institution dafür unabdingbar gewesen. „Durch die zentrale Lage erreichen wir die Eltern viel eher als vorher“, sagt Seiler. Ihre Mitarbeiterin vor Ort, Ulrike Höhne, ergänzt: „Oft kommen Besucher einfach spontan herein, weil sie gerade in der Innenstadt unterwegs waren und neugierig wurden.“

Positive Erfahrungen sprechen sich herum

Um sich rund um Jüterbog als feste Einrichtung für junge Familien zu etablieren, brauchte es aber auch Zeit. In der ländlichen Region sei spürbar, dass das familiäre Umfeld der Familien größer sei als im dicht besiedelten Speckgürtel. Neue Angebote würden daher anfangs nur zurückhaltend angenommen. Erst wenn sich positive Erfahrungen herumsprechen, steigt der Zuspruch.

Ein guter erster Eindruck der Räume samt Möblierung war Seiler vor einem Jahr deshalb besonders wichtig. „Inzwischen bekommen wir auch Anfragen für Veranstaltungen, die unabhängig vom Netzwerk stattfinden“, berichtet Mitarbeiterin Höhne. Eine Krabbelgruppe trifft sich zum Beispiel regelmäßig in den Räumen in der Zinnaer Straße.

Auch Netzwerk-Familien nutzen den Standort zum gemütlichen Erfahrungsaustausch. „Im Sommer haben wir das 1000. Kind im Netzwerk aufgenommen“, berichtet Seiler. Insgesamt nutzen circa 4000 Personen die Angebote der Institution, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Netzwerk.

„Auch wenn wir für alle offen stehen, würden wir uns momentan noch mehr Paten wünschen“, sagt Seiler. Im Februar startet eine neue Schulungsreihe für Menschen, die jungen Familien vor allem in den ersten drei Lebensjahren des Kindes als Wegbegleiter, Ansprechpartner und Vertrauensperson zur Seite stehen wollen. Interessierte können sich im Vorfeld in den Räumen des Netzwerks in der Zinnaer Straße in Jüterbog informieren und anmelden.

Von Victoria Barnack

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