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Jüterbog Eine Stadt sagt „Danke“
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Eine Stadt sagt „Danke“
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00:19 18.06.2017
Die Ehrung von Jüterboger Senioren. Quelle: foto: isabelle Richter
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Jüterbog

Gemeinsam statt einsam lautet der Leitspruch der Jüterboger Senioren. Im Kulturquartier Mönchenkloster wurden die besonders Fleißigen unter ihnen am Mittwochnachmittag auf einer Festveranstaltung geehrt und ausgezeichnet.

Nachdem am Montag die 24. Brandenburgische Seniorenwoche im Kreishaus Luckenwalde unter dem Motto „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch – mitbestimmend – aktiv“ eröffnet wurde, galt es den Ehrenamtlern aus der eigenen Stadt einen herzlichen Dank auszusprechen.

Senioren bringen sich in Jüterbog sehr gut ein

Bürgermeister Arne Raue (parteilos) machte den Anfang und stellte fest: „Das klassische Bild vom Senioren ist verschwunden.“ Nach seinem Empfinden seien die Älteren viel agiler geworden und bringen sich in Jüterbog sehr gut ein. „Die Senioren stehen heute mit beiden Beinen fest im Leben und fest in der Gesellschaft“, so Raue.

Das kann auch die Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirats der Stadt Jüterbog bestätigen. Marlies Zappes Resümee: „Für Aktivitäten ist bei uns gut gesorgt.“ Sportvereine und sogar Computerkurse runden ein buntes Angebot ab. „Wir haben einen 25-prozentigen Anteil an älteren Bürgern in der Stadt“, berichtet die Vorsitzende.

Für die Ausgezeichneten ist die Hilfsbereitschaft selbstverständlich

Um diesen Einwohnern Lebensqualität und Spaß zu bieten, bedarf es jedoch Menschen, die bereit sind hart dafür zu arbeiten – und das ehrenamtlich. In Jüterbog wurden deshalb zehn dieser Menschen ausgezeichnet. Margitta Deik ist eine davon. Sie ist bereits seit 15 Jahren ehrenamtlich als Tafel-Arbeiterin tätig. „Eine Jüterboger Tafel ohne Frau Deik ist undenkbar“, sagte die Vorsitzende. Gerd Zappe aus dem Ortsteil Neuheim hat ebenfalls eine Auszeichnung bekommen.

„Egal wann, egal wo, egal was – er ist immer da“, sagte Neuheims Ortsvorsteherin Jacqueline Becker über ihn. Mitten in der Nacht bei der Feuerwehr das Tor aufzuschließen oder auf sämtlichen Veranstaltungen mit anzupacken – für Gerd Zappe selbstverständlich.

Knappe finanzielle Mittel und Nachwuchssorgen sind ein Problem

Für ähnlich herausragende Leistungen wurden außerdem Marion Melchert, Lisa Pannzek, Erika Krämer, Lonny Krause, Ursula Juhl, Wilhelm Beelitz, Ursula Gohla und Wolfgang Fausch ausgezeichnet. Damit das im nächsten Jahr genauso aussieht, hat Marlies Zappe auch einige Aufgaben benannt. Denn die finanziellen Mittel sind nahezu ausgeschöpft.

„Die Spenden sind rückläufig“, berichtete die Vorsitzende. Außerdem habe man im ehrenamtlichen Bereich Nachwuchssorgen. Probleme, mit denen sich der Senioren- und Behindertenbeirat in nächster Zeit intensiver beschäftigen muss.

Eine Reise zurück in das Berlin vor 120 Jahren

Doch zunächst konnten die Geehrten beim Programm des Hobbytanzclubs Jüterbog ein wenig Berliner Luft schnuppern und sich bei rund 120 Jahre alten Tänzen und Geschichten aus der Hauptstadt amüsieren. Im Anschluss ging es dann zu einem Picknick.

Von Isabelle Richter

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